• Aktive Mittagspause vor der Paracelsus-Klinik Marl
  • Aktive Mittagspause vor dem Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen
  • Mitarbeiter des Klinikum Vest und des Klinikum Westfalen auf dem Weg zur großen Protestaktion gegen die Krankenhausreform in Berlin

Aktuelles aus dem Klinikum

Klinikum Vest beteiligte sich an bundesweitem Protest „Krankenhaus-Reform - So nicht!“

Das Klinikum Vest beteiligte sich aktiv am zentralen Aktionstag der Krankenhäuser gegen die geplante Krankenhausreform am 23.09.2015. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern brachten um 12.00 Uhr in einer “Aktiven Mittagspause“ am Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen (Hubschrauberlandeplatz) und an der Paracelsus-Klinik (Haupteingang) ihren Protest zum Ausdruck und ließen dabei ihre Botschaft „Krankenhausreform - So nicht!“ symbolisch per Luftballons Richtung Berlin fliegen.

Am frühen Morgen des 23.09.2015 machten sich zudem 78 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus beiden Standorten per Bus auf den Weg in die Bundeshauptstadt, um mit tausenden Kolleginnen und Kollegen aus ganz Deutschland an der zentralen Demonstrationsveranstaltung der Deutschen Krankenhausgesellschaft, dem Dachverband aller Kliniken im Land, vor dem Brandenburger Tor teilzunehmen.

„Wir wollen die Politik damit wachrütteln, denn wir brauchen eine Krankenhausreform, die dort ansetzt, wo die wirklichen Probleme sind“, kritisiert Andreas Schlüter, Geschäftsführer des Klinikum Vest. Der jetzt vorliegende Entwurf leiste das nicht. Die anhaltend schwierige Lage vieler Krankenhäuser, die hohen Belastungen des Personals, vielerorts Personalengpässe, Sanierungsstau infolge unzureichender Investitionsmittel und immer weiter steigender Behandlungsbedarf, insbesondere in den Notfallambulanzen - das seien die drängenden Probleme, die den Krankenhäusern unter den Nägeln brennen und zu deren Lösung die Krankenhausreform maßgeblich beitragen müsse. Der Entwurf sehe Belastungen und Kürzungen vor, anstatt die Finanzierung des Personals in den Krankenhäusern zu sichern. Das erzeuge im Klinikum Vest sowie bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu Recht Unverständnis, Protest und Empörung. „Mehr Qualität durch weniger Geld und Personal - diese Formel geht nicht auf“, unterstreicht Andreas Schlüter. Die von der Bundesregierung angestrebte „Stärkung der Pflege am Bett“ könne so unmöglich erreicht werden.
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