Tag des offenen OPs

Aktuelles aus dem Klinikum

Großer Andrang bei der Eröffnung der neuen OP-Säle am Tag des offenen OPs im Knappschaftskrankenhaus

- 800qm Grundfläche
- 14 km Kabel
- 33.000 Kilo Stahl
- 2.000 qm bearbeitete Wandfläche…

Das Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen baut seine Stellung als regionales Traumazentrum weiter aus. Mit einer Investition von rund 4 Mio. € wurde der größte Zentral-OP im Umfeld geschaffen. Die neuen Operationssäle ergänzt der ebenfalls neu geschaffene größte Aufwachbereich der Region mit 20 Plätzen. Das Krankenhaus wird damit höchsten Anforderungen an die Versorgung von Traumapatienten gerecht. Gedacht wurde aber auch an die Betreuung von jungen Patienten. Für Eltern mit Kindern ist ein besonderer Bereich geschaffen worden.

Am Freitag, den 05.09.2014 nutzten viele Besucher im Rahmen des Tages des offenen OPs die Gelegenheit, und besichtigten die neuen OP-Säle im OP-Zentrum des Knappschaftskrankenhauses. Neben Interessierten, die z. B. unsere Anzeige in den Zeitungen gesehen haben kamen auch viele Mitarbeiter/innen aus dem Haus. Von 11 – 15 Uhr konnte man die neuen Räumlichkeiten ansehen und die Arbeit und Abläufe im OP-Zentrum nahezu hautnah erleben. OP-Pflegekräfte und Anästhesisten führten an Dummys Intubationen und Reanimationen vor, unsere Hygienefachkräfte prüften mit einer Black Box, wie sauber die Hände der Besucher nach der Desinfektion tatsächlich waren. Prof. Dr. Hans-Georg Bone, Chefarzt des Zentrums für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie führte die Besucher in Gruppen durch das Zentrum und erklärte alle Abläufe und die Ausstattung der neuen Säle, wie z.B. die Schwerlastsäulen für extrem übergewichtige Patienten. Dr. Jan Friedrich Brinkmann, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie simulierte in dem speziellen gefäßchirurgischen OP anspruchsvolle Eingriffe am Gefäßsystem mit einer mobilen Röntgenbildgebung.
 
„Einen besonders hohen Stellenwert haben wir der technischen Ausstattung zur Vermeidung von Infektionen beigemessen. Allein in die Ausstattung der Säle mit sogenannten TAV-Decken (Turbulenz-arme-Verdrängung) haben wir rund 40.000€ investiert“, erklärt Geschäftsführer Andreas Schlüter. Mit dieser raumlufttechnischen Anlage wird der Schutzbereich, also der Bereich von OP- und Instrumententisch, durch eine stabile Strömung aus schwebstoffgefilterter Luft gegenüber der übrigen Umgebung separiert. Der Schutzbereich wird damit von nahezu keimfreier Luft überflutet und gegen die von anwesenden Personen abgegebenen mikrobiell besiedelten Hautpartikeln abgeschirmt.  
 
„Entgegen dem bundesdeutschen Trend haben wir bewusst auf eine zentrale Einleitung für mehrere OP´s verzichtet, um für den einzelnen Patienten Intimsphäre und ein Maximum an individueller Betreuung zu garantieren“, so Prof. Dr. Hans-Georg Bone, Chefarzt des Zentrums für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie im Klinikum Vest. Zudem wird ein OP-Saal als reiner Notfallsaal genutzt, so dass mehr Planungssicherheit für andere Patienten geschaffen wird.
 
Mit der Eröffnung des neuen OP-Zentrums startet gleichzeitig auch die Einführung der papierlosen digitalen OP-Planung am Knappschaftskrankenhaus.

In Zukunft werden neben dem Zentrum für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie die folgenden Fachabteilungen im Klinikum Vest die neuen OP- Säle nutzen: Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Klinik für Dermatologie und Allergologie, Klinik für Gefäßchirurgie, Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Klinik für Neurochirurgie und Klinik für Unfallchirurgie.

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