Dr. Christian Loehr ist neuer Chefarzt der Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin

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Dr. Christian Loehr ist neuer Chefarzt der Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin

Als neuer Chefarzt für Radiologie im Klinikum Vest verantwortet Dr. Christian Loehr eine Abteilung mit weitreichender Bedeutung für viele Fachkliniken des Unternehmens.

Es hätte aber auch ganz anders kommen können: Als Arzt im Praktikum im Evangelischen Krankenhaus Mülheim an der Ruhr wählte er für sich noch den Fachbereich Innere Medizin. Anschließend aber entschied sich Dr. Christian Loehr doch für eine Ausbildung zum Radiologen am Marienhospital Altenessen und entdeckte dort seine Faszination für die interventionelle Radiologie. Vier Jahre lang sammelte er weitere Erfahrungen im Alfried-Krupp Krankenhaus Essen bevor er 2008 als Leitender Oberarzt zum Klinikum Vest kam.

Seither baut der 42-Jährige die Radiologische Klinik in enger Zusammenarbeit mit allen anderen Abteilungen des Klinikums weiter aus und unterstützt bei der Diagnose von Erkrankungen aller Art. Seit dem 01.08.2014 ist er der neue Chefarzt für Radiologie im Klinikum Vest.

Neben der allgemeinen Radiologie bildet die Neuroradiologie einen besonderen Schwerpunkt der Abteilung. Dr. Christian Loehr erinnert sich noch gut an die Anfänge - „Den neuroradiologischen Bereich haben wir sozusagen „von 0 auf 100“ aufgebaut - heute darf sich die Klinik sogar als ausgewiesenes Zentrum für interventionelle Neuroradiologie bezeichnen. Erkrankungen des Gefäß- und Nervensystems können hier optimal diagnostiziert und behandelt werden“. Dabei werden die Eingriffe durch gleichzeitige Aufnahme der erkrankten Region aus zwei Richtungen mittels der 2-Ebenen-Angiographie kontrolliert. Bei der Behandlung von Hirnarterien-Aneurysmen und anderen Gefäßerkrankungen des zentralen Nervensystems sowie bei der Schlaganfallbehandlung können so schonend sehr gute Ergebnisse erzielt werden. „Auch wenn Gleiches für Eingriffe wie die Uterus-Myomembolisation und die Behandlung von Tumoren, die Vertebroplastie sowie mammographische Interventionen gilt, so hoffen wir, dass wir insbesondere onkologische Patienten in Zukunft noch besser behandeln können. Wir arbeiten bereits am Ausbau dieses Bereiches“, so der Leitende Arzt.

Neben den üblichen diagnostischen Maßnahmen beschäftigt sich die Radiologische Abteilung als zweiten absoluten Schwerpunkt mit sogenannten peripheren interventionellen Maßnahmen. Das sind Kleinsteingriffe ohne Narkose und Operation, jedoch mit gleichen Ergebnissen wie übliche Operationsverfahren sie bieten. Insgesamt werden jährlich über 1.000 solcher Interventionen durchgeführt. Wo ein Patient mit z. B. einer Gefäßerkrankung früher nur chirurgisch behandelt wurde, konnte in enger Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen des Hauses, der Schwerpunkt der interventionellen Radiologie so gefestigt werden, dass die Klinik heute nicht nur auf diesem Gebiet eine Sonderstellung im gesamten Kreis hat. Mittlerweile werden hier viele Patienten behandelt, die von anderen Kliniken der Region an das Klinikum Vest verwiesen werden. 

Insbesondere mit den Abteilungen für Neurologie, Neurochirurgie, Gefäßchirurgie und den onkologisch tätigen Spezialisten besteht eine enge Zusammenarbeit. „Tägliche Röntgenkonferenzen sind selbstverständlich. Eine gemeinsame Visite der Intensivpatienten stellt sicher, dass die interdisziplinäre Betreuung der Patienten umfassend gewährleistet ist“, erklärt Dr. Christian Loehr. Die interdisziplinäre Betreuung wird noch verstärkt durch den Hintergrunddienst der Radiologischen Klinik. So stehen jederzeit Ärzte aller Fachbereiche telefonisch zur Verfügung, so dass auch schwierige Fälle 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr sofort und optimal behandelt werden können. Dabei besteht eine enge Kooperation mit den Knappschaftskrankenhäusern in Bottrop und Bochum.  
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