Paracelsus-Klinik punktet nach Gebäudeabriss mit niegelnagelneuer Frauenklinik

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Paracelsus-Klinik punktet nach Gebäudeabriss mit niegelnagelneuer Frauenklinik

Das war`s. Der Ostflügel der Paracelsus-Klinik steht nicht mehr. Ein ganzer Gebäudekomplex wurde dem Erdboden gleich gemacht. Dafür hat auch die Frauenklinik jetzt ein völlig neues Gesicht bekommen. Direkt hinter dem Eingangsbereich gelegen sind nicht nur die neuen kurzen Wege von Vorteil. Räumlich, personell und inhaltlich  hat das Klinikum Vest hier ordentlich aufgestockt.

Rund eine viertel Million Euro hat die Geschäftsleitung im Zuge des Ostflügel-Abrisses alleine in den Umbau der Frauenklinik und der Ambulanz gesteckt – 86 direkte Umzüge und 35 Zwischenumzüge waren damit verbunden. Jeder Mitarbeiter war statistisch gesehen zweimal vom Abriss betroffen. Fünf Kilometer Krankenakten und drei Kilometer Röntgenfilme wechselten ihren Standort. Alles aus gutem Grund: „Das Alte war nicht mehr zeitgemäß“, so Prof. Dr. Dirk G. Kieback, Chefarzt der Frauenklinik, „wir haben eine Generation Räumlichkeiten übersprungen und sind in der absoluten Neuzeit angekommen.“

So sorgt ein neues Patientenkonzept mit einem persönlichen Empfang und Räumlichkeiten mit Hotelcharakter für Wohlfühlatmosphäre. Bis auf einige wenige Ausstattungsdetails, die noch ergänzt werden, ist die neue Klinik wesentlich freundlicher und auch intimer geworden. Das Wartezimmer ist hübsch dekoriert, etwas versteckt. Die Besprechungszimmer sind von den Behandlungsräumen abgekoppelt. Und ein eigener WC-Bereich minimiert die psychischen Belastungen, denen Frauen mit Beckenboden-Problemen gerade bei einer Blasendruckmessung ausgesetzt sind. Auch apparativ hat das Klinikum Vest hier in Marl nachgerüstet, beispielsweise bei der MRT-gestützte Markierung im Mamma-Zentrum, einem Alleinstellungsmerkmal in der Region.
„Im Gynäkologisch-onkologischen Bereich und der Beckenbodenchirurgie bekommen wir einen immer besseren Stand“, sagt Prof. Dr. Holger Holthusen, Ärztlicher Direktor der Paracelsus-Klinik, überzeugt. Das Ziel: Die Frauenklinik im gesamten Kreis noch weiter nach vorne zu bringen. Holthusen: „Bei Neuem ist man gegenüber den Medien immer voller Lobhudelei, aber dieses Lob für die Frauenklinik kommt aus dem tiefsten Inneren.“ Dazu passt auch die personelle Aufstockung: Neben Dr. Peter Schorer mit dem Schwerpunkt der speziellen Geburtshilfe haben sich Dr. Claudia Held aus dem Prosper-Hospital in Recklinghausen und sowie Dr. Yahya Öteles aus Göttingen um die neuen Stellen gerissen.

So bietet eine Koryphäe wie Kieback, der US-amerikanische Standards wie die Roboter gestützte OP in der Gynäkologie erfolgreich in Marl eingeführt hat (wir berichteten bereits), sogar bundesweit Laparoskopie-Workshops an. Sein Single-Port-Zugang mit einem einzigen winzigen Einstich tief im Bauchnabel verhindert nicht nur sichtbare Narben. Die Bikini-Figur bleibt selbst bei Eingriffen wie der einfachen Gebärmutterentfernung erhalten und die Patientin ist in kürzester Zeit genesen, weil bei der OP kein Muskel verletzt wird.   

Info: Wer sich vom neuen Können und Ambiente in der Frauenklinik überzeugen möchte, sollte sich den 27. Juni ab 10 Uhr im Kalender vormerken. Dann feiert die Paracelsus-Klinik ihr 60-jähriges Bestehen, den Tag der offenen Tür sowie gleichzeitig die Eröffnung der neuen Komfortstation.
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