Aktuelles aus dem Klinikum

Prof. Dr. med. Rüdiger Hilker-Roggendorf neuer Spezialist für Parkinsonkrankheiten in der Paracelsus-Klinik Marl

Prof. Dr. Rüdiger Hilker-Roggendorf neuer Leitender Arzt in der Klinik für Neurologie im Klinikum Vest, Paracelsus Klinik Marl


Als ausgewiesener Parkinson-Spezialist kam Prof. Rüdiger Hilker-Roggendorf zum Klinikum Vest. Als leitender Arzt baut der 45-jährige in enger Kooperation mit Chefarzt. Prof. Dr. Helmut Buchner nun das neurologische Behandlungszentrum an der Paracelsus-Klinik Marl aus. Die Betreuung von Parkinson-Patienten ist dort Teil eines klar umrissenen Behandlungskonzeptes.

Zum 1. April hatte Prof. Buchner das neue Angebot als Teil des umfassenden medizinischen Programms der Klinik für Neurologie ins Leben gerufen. Bis dahin hatte das Klinikum Vest neurologische Behandlungen allein am Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen konzentriert. Für Marl sollte nun ein eigenes Angebot entwickelt werden, welches die klinischen Schwerpunkte der Klinik für Neurologie am Behandlungszentrum Recklinghausen, unter anderem die Behandlung des Schlaganfalls, optimal ergänzt.

Neurologische Bewegungsstörungen, wie zum Beispiel die Parkinsonerkrankungen, sind eines von drei Standbeinen des neuen Konzeptes in Marl. Neurologische Krankheitsbilder in der Altersmedizin und die neurologische Frührehabilitation bilden die beiden anderen wesentlichen Säulen. Multiprofessionelle, breit aufgestellte Therapiepakete sind dabei das verbindende Spezifikum der Marler Klinik. Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie und Neuropsychologie stellen neben der medizinischen und pflegerischen Betreuung das Herzstück der Klinik dar. Entsprechende spezialisierte Behandlungsräume bilden daher auch räumlich das Zentrum der neuen Neurologischen Station mit 35 Betten. Ganz nebenbei passt das Angebot damit perfekt zum altersmedizinischen Zentrum der Marler Klinik für Geriatrie.

Prof. Rüdiger Hilker-Roggendorf freut sich auf die neue Herausforderung. "Die Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie des Klinikums Vest ist eine der größten Neurologien des Landes", betont er. In Marl steuert er zu deren Spektrum neue Angebote bei. Unter anderem gehört der Einsatz von Botulinumtoxin dazu. Der durch das Mittel Botox bekannt gewordene Stoff wird in der Neurologie eingesetzt, um Muskelstörungen wie Überaktivität oder Verkrampfungen zu behandeln, etwa Augenlidverkrampfungen oder einen muskulären Schiefhals.

Für Parkinsonpatienten möchte Prof. Hilker-Roggendorf die stationäre Komplexbehandlung der Krankheit ausbauen und umfassende therapeutische Ansätze ermöglichen. Er hat schon an seinen bisherigen Wirkstätten an den Neurologischen Universitätskliniken in Köln und Frankfurt am Main die Tiefe Hirnstimulation mit etabliert, die Stimulation des Gehirns durch elektrische Impulse, welche über implantierte Elektroden angegeben werden können. Wenn medikamentöse Maßnahmen nicht mehr ausreichend helfen, dann könne das für Parkinsonpatienten ein guter Weg zum Erhalt von Lebensqualität sein.

Der 45-Jährige hat biographische Verbindungen zur Region. Geboren wurde er in Bielefeld, studiert hat er unter anderem in Münster. Sein Studium schloss er in Köln ab und war dann zunächst an der Uni-Klinik dort, später an der Klinik für Neurologie der Goethe-Universität in Frankfurt tätig, zuletzt als stellvertretender Klinikdirektor. Auf seine medizinischen Qualifikationen sattelte er noch einen Master im Gesundheitsmanagement (MHBA) auf.

Mit Frau und zwei Kindern hat sich Rüdiger Hilker-Roggendorf jetzt nach Jahren im Rheinland und am Main dauerhaft im Vest angesiedelt. Das Ruhrgebiet sei ein spannender Ballungsraum mit attraktivem Umfeld, betont er. Seinen Hobbys – unter anderem Segeln, Musik und Sport  - könne er sich auch hier gut widmen. Im Fußball will er sich als gebürtiger Ostwestfale auf einen Ruhrgebietsverein zwar nicht festlegen, freut sich aber auf den Besuch von Begegnungen zwischen Schalke und dem BVB.

Den Segler reizen der Haltener See und das Ijsselmeer, den Mediziner die Chancen im innovationsfreudigen Klinikum Vest mit der Knappschaft als starkem Partner. In seinem beruflichen Werdegang hat er sich auch wissenschaftlich betätigt, die klinische Medizin aber habe für ihn immer im Zentrum seines Handelns gestanden.
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