• Schülerin Emily führt ein Interview in der Notfallaufnahme im Knappschaftskrankenhaus

Aktuelles aus dem Klinikum

Schüler machen Zeitung: Die Notfallaufnahme im Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen

Emily aus der vierten Klasse der Anton-Wiggermann Schule in Recklinghausen-Stuckenbusch führt ein Interview in der Notfallaufnahme im Knappschaftskrankenhaus:

Lange schon interessierte ich mich für die Notfallaufnahme im Krankenhaus. Also fuhr ich ins Knappschaftskrankenhaus nach Recklinghausen. Ich fragte ob ich ein Interview in der Notfallaufnahme machen dürfte, für unser Zeitungsprojekt in der Grundschule.

Ich wurde sehr herzlich empfangen von Gisela Aue der pflegerischen Leitung in der Zentralen Aufnahme, Christina Neuhaus, die in dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit tätig ist und Ann Katrin  Hoischen die zur Zeit  Praktikantin in der Öffentlichkeitsarbeit ist. Mir wurde ein Krankenpfleger zur Seite gestellt, der mir sämtliche Fragen beantworten konnte. Es war der Pfleger Dennis Behrend und er war echt super freundlich. Alle meine Fragen beantwortete er geduldig.


Fragen an Dennis:

Emily: Wie schnell ist der Rettungsdienst?
Dennis: Er braucht in der Regel je nach Verkehrslage 6-8 Minuten bis er vor Ort ist. Ein Anruf an der Rettungsleitstelle sorgt für ein okay für die Fahrt ins Knappschaftskrankenhaus. Entsprechende Ärzte werden angefordert.

Emily: Wie oder nach was werden die Patienten behandelt?
Dennis: Je nach Art und Schwere der Verletzungen.

Emily: Wie lange braucht man für die Erstversorgung?
Dennis: Es ist unterschiedlich nach Schwere der Verletzung ca. 1-2 Stunden.

Emily: Haben sie genug Ärzte?
Dennis : Es sind immer genug Fachärzte vor Ort (Chirurgen , Internisten, Neurologen und Neurochirurgen.

Emily: Reicht Ihr Personal und ist es sehr stressig bei Notfällen?
Dennis: Ja es ist sehr stressig. Zur Notfallaufnahme kommen oft Fälle die eigentlich auch vom Hausarzt behandelt werden können. Aber bei uns wird jeder Patient behandelt.

Emily: Werden alle Patienten behandelt?
Dennis: Ja hier wird keiner nach Hause geschickt. Ein Krankenhaus darf einen Patienten nicht abweisen.

Emily: Wie viele Behandlungsräume haben sie?
Dennis: Wir haben 11 Behandlungs- und Untersuchungsräume ,2 Schockräume und ein großes Zimmer mit 6 Betten das mit Überwachungsmonitoren für die Vitalfunktionen für jedes Bett ausgestattet sind. Gerade wird ein Notfallpatient eingeliefert er muss reanimiert werden. Hoffentlich geht alles gut.

Emily: Was sind denn die schlimmsten Verletzungen?
Dennis: Es ist immer schlimm wenn Motorradunfälle, Verkehrsunfälle und Brandopfer eingeliefert werden.

Emily: Haben sie eine Röntgenabteilung?
Dennis: Ja eine sehr gute und Sie ist auf der gleichen Ebene wie unsere Ambulanz, dass erspart weite Wege. Wir haben 2 CT´s  (Gerät zur Schichtröntgenaufnahme von betroffenen Körperteilen) und ein ganz neues modernes MRT (Gerät zur speziellen Schichtaufnahme) in dem die neueste Technologie verarbeitet ist.

Emily: Gibt es auch einen Gipsraum wo Brüche behandelt werden?
Dennis: Ja den haben wir auch .

Emily: Sind alle Patienten nett zu euch?
Dennis: Ja doch das sind Sie, viele haben große Schmerzen und sind trotzdem sehr nett.

Emily: Wie wichtig sind die Angestellten in der Notfallaufnahme?
Dennis: Super wichtig, genauso wie die Ärzte. Jeder muss sich auf jeden verlassen können. Hier wird Teamwork groß geschrieben.

Emily: Wie lang ist die Ambulanz besetzt?
Dennis: Sie ist 24 Stunden besetzt.

Emily: Wie viele Notfälle haben sie am Wochenende?
Dennis: Unterschiedlich ,mal mehr ,mal weniger.

Emily: Und an einem Tag circa?
Dennis: Ich schätze mal so 70-80 Patienten.

Emily: Wie ist denn ein Notfallwagen ausgestattet?
Dennis: Patiententrage, Beatmungsgerät, EKG, Absauger, Notfallmedikamente, Kindernotfallkoffer und Funkgeräte.

Emily: Wie sieht es mit einen Hubschrauber aus?
Dennis: Wir haben einen Hubschrauberlandeplatz, der Hubschrauber in unserem Umkreis heißt Christoph-8 und der Rettungswagen Florian.

Emily: Arbeitet ihr in Wechselschichten?
Dennis: Ja es gibt fünf verschiedene Schichten und 3mal im Monat habe ich Nachtschicht.

Emily: Bedanken sich die Patienten auch?
Dennis: Ja sie sind oft sehr dankbar wenn wir helfen konnten.


Emily´s Fazit:
Also in der Notfallaufnahme ist ganz schön viel los und sie ist bestens ausgestattet mit allem was notwendig ist um Patienten zu helfen. Es war ein sehr interessanter Aufenthalt, und ich habe sehr große Eindrücke mit nach Hause genommen.
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