• Zentrum für Altersmedizin
  • Klinik für Geriatrie und Geriatrische Früh-Rehabilitation
  • Besondere Zuwendung und Unterstützung für Patienten
  • Gruppenraum der neuen Station für Geriatrie und geriatrische Früh-Rehabilitation
  • Das Team der Klinik für Geriatrie und Geriatrische Früh-Rehabilitation
  • Bunte Farben weisen den Patienten den Weg auf der neuen Station für Geriatrie

Klinik für Geriatrie und Geriatrische Früh- Rehabilitation, Zentrum für Altersmedizin

Mit altersgerechter Medizin die Zukunft der Patienten sichern

Qualitaetssiegel BV GeriatrieIm Mai 2014 wurde eine komplett neue Station für die Klinik für Geriatrie und geriatrische Früh-Rehabilitation gebaut.
Die Altersmedizin endet bei uns nicht an der Krankenhaustür. Neben der Intensivierung der rehabilitativen Maßnahmen, die durch den Umbau der gesamten sechsten Etage in der Paracelsus-Klinik auf einer Ebene möglich ist, ist es uns ein besonderes Anliegen, die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus von Anfang an mit den Patienten selbst und ihren Angehörigen zu planen.
Nach einer Vorbereitungszeit von nur fünf Monaten hat die Klinik nun sogar das Qualitätssiegel Geriatrie erhalten und damit eine qualitätsorientierte fachspezifische Versorgung geriatrischer Patienten nachgewiesen. 


So lange wie möglich selbstständig

Aktiv und selbstständig sein, solange wir leben - das wollen alle Menschen. Doch gerade im Alter kann es durch Erkrankungen des Nervensystems und des Bewegungsapparates zu akuten und chronischen Behinderungen kommen. Oft treten mehrere Leiden gleichzeitig auf, die einander negativ beeinflussen.

Wenn zur Behandlung eine Vielzahl von Medikamenten eingenommen wird, können zusätzlich unerwartete Nebenwirkungen auftreten. Häufige Folgen sind Krankenhausaufenthalte, Pflegebedürftigkeit und Heimunterbringung.

Demographische Entwicklung

Angesichts der Entwicklung der Bevölkerungszahlen in der Bundesrepublik Deutschland, die dazu führt, dass im Jahr 2050 der Anteil der "Über-60-Jährigen" bei 40% und der Anteil der "Über-80-Jährigen" bei 10-15% liegen wird, wird sich auch der Altersdurchschnitt der in Krankenhäusern behandelten Patienten erhöhen. 

Mit dem Aufbau der Klinik für Geriatrie (Altersmedizin) und geriatrische Früh-Rehabilitation reagiert das Klinikum Vest auf diese Entwicklung und bietet ein speziell auf diese Patientengruppe abgestimmtes ganzheitliches Versorgungsangebot.
Dafür steht ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Gesundheits- und Krankenpflegern, Altenpflegern, Sozialarbeitern, Case Managern, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Seelsorgern und Ehrenamtlichen zur Verfügung.

Geriatrie – was ist das?


Geriatrie ist der Zweig der Medizin, der sich mit der Gesundheit im Alter sowie den präventiven, klinischen, rehabilitativen und sozialen Aspekten von Krankheiten beim älteren Menschen beschäftigt. Geriatrische Medizin berücksichtigt somit insbesondere die medizinischen und psychologischen sowie auch die sozialen Probleme des älteren Patienten. Diagnostik und ganzheitliche Therapie werden im Wissen um körperliche und psychische Veränderungen des alternden Menschen auf diesen individuell zugeschnitten.

Ziel der ganzheitlichen Diagnose- und Therapiekonzepte ist - im Rahmen der vorgegebenen Möglichkeiten - die Wiederherstellung eines Höchstmaßes an 

  • Gesundheit und Wohlbefinden,
  • Selbständigkeit,
  • Mobilität,
  • geistiger und körperlicher Vitalität.

Weil Krankheiten im Alter oft ein verändertes Erscheinungsbild haben, somit schwerer zu diagnostizieren sind, sich Therapieerfolge verzögern und Betroffene häufig soziale Unterstützung in ihrem häuslichen Umfeld benötigen, hat sich die Altersmedizin etabliert.

Im Mittelpunkt steht also der geriatrische Patient, der stets unter fünf Gesichtspunkten betrachtet wird:

  • Motorik, also die Beweglichkeit des Bewegungsapparates (Gelenke, Muskulatur, Gangbild usw.)
  • Kognition, also geistige Fähigkeiten
  • Emotion, also Gemütsverfassung und Stimmung
  • Selbsthilfefähigkeit, also Kompensationsmöglichkeiten für Defizite im Alltag (z.B. beim Duschen, beim Toilettengang, usw.)
  • Soziales Umfeld, also häuslicher Bereich und Lebensbedingungen, Pflegestufe, usw.

Ziel ist es, Defizite und Erkrankungen suffizient zu behandeln und gleichzeitig vorhandene Ressourcen so zu aktivieren, dass die Betroffenen ihren Alltag weitgehend selbstständig bewältigen können.

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Dr. med. Ludger Springob
Dr. med. Ludger Springob
Tel.: 02365 90-1731
Fax: 02365 90-1739

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