Leistungsspektrum

Zehenfehlstellungen

Hallux valgus

Die Füße sind als Fundament des Körpers für die aufrechte Fortbewegung des Menschen von großer Wichtigkeit. Der Mensch schenkt seinen Füßen jedoch eher geringe Bedeutung. Etwa die Hälfte der Menschen in unserem Land läuft heute bereits auf „kranken“ Füßen herum. Ursächlich hierfür sind vor allem übersteigerte mechanische Belastungen, nicht selten bedingt durch zu enge, zu kleine oder zu spitze Schuhe. Hierdurch wird die Großzehe nach außen gedrängt. Hohe Absätze überlasten den Vorfuß, die Mittelfußknochen werden auf den Boden gedrückt, der Vorfuß verbreitert sich (Spreizfußentwicklung). Es kann zur Ausbildung schmerzhafter Schwielen im Bereich der Fußsohle und zur Entwicklung dauerhafter Zehenfehlstellungen kommen.

Zu den häufigsten Fehlstellungen am Vorfuß gehört der Großzehenballen Hallux valgus (Abbildung 1). Durch die Neigung der Großzehe zur Fußaußenseite kommt es an der Fußinnenseite zu einer Vorwölbung des Mittelfußköpfchens. Diese bedingt nicht selten schmerzhafte Entzündungen am darüberliegenden Hautareal.

Eine dauerhafte Heilung kann in der Regel nur durch eine Operation erreicht werden. Einlagen, Schienen und Bandagen können die Symptome lindern, die Fehlstellung der Zehe jedoch nicht dauerhaft beseitigen. In den letzten Jahren wurden die operativen Techniken am Vorfuß verfeinert. Abhängig vom Schweregrad der Fehlstellung stehen verschiedene Operationsmethoden zur Verfügung.
Hallux valgus

Moderne Implantate ermöglichen heute eine schonende Korrektur der Fehlstellung. Teilweise können die Eingriffe auch in örtlicher Betäubung ambulant durchgeführt werden. Eine Mobilisation mit anliegendem Therapieschuh ist in der Regel bereits am ersten Tag nach der Operation möglich.

Hallux valgus2

Hammer- und Krallenzehen

Hammer- und Krallenzehen entwickeln sich meist in Folge von anderen Fußdeformitäten (Spreizfuß, Hohlfuß, Plattfuß). Nicht immer kann durch konservative Therapieoptionen (Einlagen, Filzringe, Gummiposter) ein befriedigendes Ergebnis erreicht werden. In diesen Fällen kann durch eine operative Korrektur Abhilfe geschaffen werden.

Hammer und Krallenzehen
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Dr. med. Lars-Christoph Linke
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