Onkologie - Hämatologie

Die Onkologie befasst sich mit den bösartigen Tumorerkrankungen der verschiedenen Organe. In nahezu allen Geweben des Körpers können bösartige Tumoren entstehen und im Verlauf der Erkrankung Absiedlungen in anderen Organen bilden (Metastasen). Die häufigsten Tumorerkrankungen sind der Lungenkrebs (Bronchialkarzinom), der Brustkrebs der Frau (Mammakarzinom), bösartige Tumoren des Dickdarms (Colonkarzinom) und der Prostata (Prostatakarzinom) beim Mann. Häufig verursachen Tumorerkrankungen zunächst wenig oder keine Beschwerden. Symptome können sich äußern in Verschlechterung des Allgemeinbefindens, Abnahme des Körpergewichts, oder Schmerzen. Die Therapie ist abhängig von der Art des Tumors, vom Stadium der Erkrankung sowie von der Belastbarkeit und dem Alter des Patienten. Sie kann Operationen, medikamentöse Therapie (Chemotherapie) und Strahlentherapie beinhalten.

Die Hämatologie befasst sich speziell mit den bösartigen Erkrankungen der Blutzellen. Hierzu zählen akute und chronische Leukämien, Lymphdrüsenkrebs, Ausreifungsstörungen der Blutzellen im Knochenmark (sogenannte Myelodysplastische un Myeloproliferative Syndrome).  Da die Blutzellen im ganzen Körper verteilt sind erfordern diese Erkrankungen  in der Regel eine systemische medikamentöse Behandlung (Chemotherapie).

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