• Untersuchung mit dem MRT
  • Untersuchung mit dem CT
  • Neuroradiologie
  • Untersuchung mit dem CT
  • Befundbesprechung im MRT-Auswerteraum

Klinik für Radiologie, Neuroradiologie und Nuklearmedizin

Leistungsspektrum

  • Neuroradiologie 
       - Aneurysma
       - Arteriovenöse Malformation (AVM)
       - intrakranielle Stenosen
       - Karotisstenosen
       - Durale arteriovenöse Fisteln
  • Allgemeine Radiologie
  • Kernspintomographie (MRT)
  • Computertomographie
  • Ultraschall
  • Nuklearmedizin
Einen wesentlichen Schwerpunkt der Abteilung bildet die interventionelle Radiologie und Neuroradiologie. Es bestehen umfangreiche Erfahrungen und dezidiertes Fachwissen in der minimal-invasiven Behandlung von Gefäßerkrankungen (u.a. Hirnarterien-Aneurysmen) des zentralen Nervensystems. Die Neuroradiologie ist im Kreis Recklinghausen und darüber hinausgehend ein spezialisiertes Zentrum für die kathetergestützte Akuttherapie des Schlaganfalls (mechanische Thrombektomie). Vor diesem Hintergrund werden zahlreiche Patienten aus anderen Kliniken überwiesen und behandelt. Auch Erkrankungen der Extremitätengefäße, insbesondere periphere arterielle Verschlusskrankheiten (pAVK), können durch interventionell-radiologische Methoden wirkungsvoll und für den Patienten wenig belastend therapiert werden.

Die Radiologie am Klinikum Vest deckt das gesamte Spektrum moderner bildgebender Diagnostik ab. Insbesondere die vorgehaltene Schnittbilddiagnostik repräsentiert den aktuellsten Stand der Technik. Die an beiden Standorten zum Einsatz kommenden insgesamt drei Computertomographen ermöglichen – insbesondere in Notfallsituationen – eine beschleunigte und zielgerichtete Diagnosefindung.

Unter Berücksichtigung der klinischen Fragestellung wird der Verminderung der Strahlenbelastung des Patienten ein hoher Stellenwert eingeräumt und die Durchführung der Untersuchung individuell angepasst.

Die Anschaffung zweier Kernspintomographen der neuesten Generation in 2010 stockte die hochwertige apparative Ausstattung am Klinikum Vest noch einmal auf. So wurden das 3 Tesla Magnetom Verio am Standort Recklinghausen und das Magnetom Espree 1,5 Tesla in Marl aufgestellt. Beide Geräte verfügen über einen breiteren, 70 Zentimeter durchmessenden Tunnel, welcher die Untersuchung von Patienten mit Platzangst ermöglicht. Die Tragkraft der Tische erlaubt zudem die Untersuchung von Patienten mit einem Körpergewicht von bis zu 250 Kilogramm.

Am 3 Tesla-Gerät in Recklinghausen lassen sich vor allem Untersuchungen der Neurologie und Neurochirurgie in ausgezeichneter Qualität durchführen, denn das Gerät hat im Vergleich zu 1,5 Tesla-Tomographen eine deutlich höhere zeitliche und örtliche Auflösung, so dass kleinste Strukturen im Gehirn dargestellt werden können. Außerdem ist es möglich, mittels Spektroskopie eine Typisierung von Hirntumoren zu leisten.

Mit der funktionellen MRT-Bildgebung können präoperativ wichtige Areale und Bahnen im Hirngewebe bestimmt werden, um sie während des Eingriffs nicht zu beschädigen. Vorteilhaft ist der Einsatz der Magnetresonanztomographie auch in der Diagnostik von Erkrankungen der Brust. Das Verfahren ist hoch empfindlich und kann Veränderungen unterscheiden, die mit anderen Methoden wie der Mammographie und dem Ultraschall nicht sicher als gut- oder bösartig zu differenzieren sind.

Die radiologische Abteilung in Marl beschäftigt sich neben sämtlichen Aspekten der radiologischen Diagnostik ebenfalls mit minimal-invasiven Therapiekonzepten. Hier ist insbesondere die gezielte Schmerztherapie der Wirbelsäule zu nennen. Unter computertomografischer Kontrolle wird ein Betäubungsmittel exakt an die durch einen Bandscheibenvorfall gereizte Nervenwurzel (PRT) oder in ein degenerativ verändertes Wirbelgelenk injiziert (Facettenblockade). Auf diesem Wege kann oftmals eine Linderung der Beschwerden erreicht werden unter Vermeidung einer unmittelbaren Operation. Eine Narkose ist bei den benannten Verfahren nicht erforderlich.

Die Radiologie am Standort Marl verfügt über langjährige Expertise in der (Früh-) Erkennung von Krebserkrankungen der Brust im Rahmen der Mammographie, der stereotaktischen Biopsien und präoperativen Histologiegewinnung. Präoperative Detektion des „Wächter-Lymphknotens“ beim Mammakarzinom unter Anwendung nuklearmedizinischer Verfahren.

Zementinjektionen in gebrochene oder zerstörte Wirbelkörper (Vertebroplastie) gehören ebenfalls zu den gängigen Behandlungsmethoden; die Verödung von Uterusmyomen wird in enger Zusammenarbeit mit der Gynäkologie in Marl durchgeführt. Chemoembolisationen der Leber verhindern das Fortschreiten von Lebererkrankungen oder werden ergänzend zur Krebsbehandlung eingesetzt.
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Dr. Christian Loehr, Chefarzt der Klinik für Radiologie
Dr. Christian Loehr
Tel.: 02361 56-3801
Fax: 02361 56-3898

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