Verbesserte Untersuchungsmöglichkeit im Brustzentrum Kreis Recklinghausen, Paracelsus-Klinik Marl

Brustzentrum Kreis Recklinghausen

Verbesserte Untersuchungsmöglichkeit im Brustzentrum, Paracelsus-Klinik Marl

Wenn der eigene Tastbefund oder eine Vorsorgeuntersuchung die Sorge um eine mögliche Brustkrebserkrankung weckt, dann nimmt nur schnelle und sichere Abklärung Ängste oder öffnet den Weg zur erfolgreichen Therapie. Mehr Komfort für die Patientinnen, eine weiter reduzierte Strahlenbelastung und noch verbesserte Befundungsmöglichkeiten bei Mammografien garantiert künftig das Brustzentrum an der Paracelsusklinik in Marl.

Das Klinikum Vest hat dazu weiter in die medizintechnische Ausstattung investiert. Diese Ausstattung in Verbindung mit einem hochkompetenten Team sichert am Standort in hoher Qualität die komplette Kette von Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten.

In Betrieb genommen hat das Brustzentrum dazu als wichtiges Glied dieser Kette jetzt ein Mammographiegerät neuester Generation. Der senkt bei Mammografien die Strahlenbelastung um bis zu 30 Prozent bei dennoch höherer Auflösung des erzeugten Bildes, so Dr. Orban,. Ein weiterer wichtiger Vorteil: Die Investition sichert verbesserten Komfort für die Patientinnen, die die Untersuchung nun als wesentlich angenehmer empfinden. Die neue Technik bietet individuelle Anpassungsmöglichkeiten, so dass auch schwierige anatomische Situationen optimal zu meistern sind, so der Radiologe.

"Das ist ein riesiger technischer Fortschritt", freut sich Geschäftsführer Peter Hutmacher. Für ihn ist die Umsetzung Folge der Patientinnenorientierung, die im Brustzentrum stets im Mittelpunkt stehe. In Verbindung mit der personellen Kompetenz in der Radiologie - Dr. Orban ist beispielsweise auch von der Fachgesellschaft DEGUM als Ultraschallausbilder anerkannt - verbessere sich so noch die hohe Qualität der Leistungen des Brustzentrums.
Profitieren können davon Patientinnen und Patienten, die bei Verdacht auf eine Brustkrebserkrankung eine sichere Diagnose suchen. Es gibt viele Wege, auf denen bei Frauen - und seltener Männern - die Sorge geweckt wird, an Brustkrebs erkrankt zu sein. Ein auffälliger eigener Tastbefund, das Ergebnis eines Vorsorgescreenings oder eine auffällige Lymphknotenstruktur wecken Ängste. Manchmal ist auch wie im Fall der bekannten Schauspielerin Angelina Jolie eine familiäre Vorgeschichte oder genetische Auffälligkeit der Anlass.

Der erste Schritt führt meist zum Haus- oder Facharzt, der dann zur weiteren Abklärung an die Klinik verweist. Privat- und Knappschaftsversicherte oder in das "Pro Gesund"-Netzwerk eingebundene Patienten können auch direkt den Weg ins Krankenhaus suchen. Die Ambulanz für gynäkologische Onkologie an der Paracelsus-Klinik steht ohnehin allen Versicherten offen.

Im Brustzentrum erfolgt die weitergehende Diagnose und bei Bedarf die Abklärung therapeutischer Möglichkeiten. Dazu gehört immer ein ausführliches Gespräch zwischen Ärztin oder Arzt und Patientin oder Patient. Besonderheit am Brustzentrum ist zudem, dass hier mit kurzen Wegen und direkter Kommunikation ohne zeitraubende Umwege die komplette Diagnose- und Behandlung aus einer Hand zur Verfügung steht, von Probenentnahme mittels Mammographie (Stereotaxie), Ultraschall oder mit Kernspinunterstützung bis zu chirurgischen Eingriffen und kosmetischen Folgemaßnahmen, betont Prof. Kieback. Das Brustzentrum zeichne gerade die hervorragende Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen aus.
Die sichere Diagnostik und die Möglichkeit noch früherer Erkennung von Tumoren aber ist besonders wichtig. Je früher die Erkrankung festgestellt wird, desto günstiger sind die Behandlungsperspektiven. Hierfür haben wir nun verbesserte Möglichkeiten geschaffen.
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