• Adipositastag 2015
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Aktuelles aus dem Klinikum

Adipositastag 2015

Anlässlich des europäischen Adipositastages am 16.05.2015 lud die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Klinikum Vest, Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen am 13.05.2015 ab 15.00 Uhr zu einem interessanten Nachmittag für Betroffene und Interessierte ein.

Am Mittwoch, 13.05.2015 ab 15.00 Uhr im Vortragsraum erwartet Patienten, Betroffene und Interessierte ein interessantes Programm rund um das Thema Adipositas. Im Mittelpunkt des Tages stehen fortschrittliche Methoden und Versorgungsangebote, mit denen man krankhaftes Übergewicht vermeiden, behandeln und operieren kann.

Am Mittwochnachmittag wird es nicht nur Vorträge zum Thema Adipositaschirurgie und über das multimodale Therapiekonzept geben. An Infoständen in der Eingangshalle werden sich die Selbsthilfegruppe-Adipositas, die Knappschaftliche Krankenversicherung, die Physiotherapie sowie Diätassistenten/innen und Oecothrophologen/innen den Fragen stellen und informieren.

Die krankmachende (morbide) Adipositas ist seit 1997 von der Weltgesundheitsorganisation als Krankheit anerkannt. Diese schwere Form der Fettsucht (Adipositas) betrifft 1-2 Prozent der Bevölkerung und damit rund 1 Million Menschen in Deutschland. Damit verbunden ist ein schwerwiegendes Gesundheitsrisiko mit Folgeschäden im Bereich Herz-Kreislauf, Diabetes mellitus Typ II, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Schlafapnoe und degenerative Veränderungen des Skeletts und der Gelenke.
Natürlich stehen zunächst immer konservative und diätetische Methoden im Vordergrund. Da der langfristige Erfolg leider jedoch meist ausbleibt, werden zunehmend chirurgische Verfahren verfolgt.

„Wenn es um Übergewicht geht, ist Deutschland längst Europameister“, erklärt Professor Dr. med. Martin Büsing, Chefarzt der Chirurgie am Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen. Aufklärung und Präventionsprogramme konnten nicht verhindern, dass mehr als eine Millionen Menschen krankhaft übergewichtig sind. Die Erfahrung zeigt, ein Übergewicht von 50 Kilogramm oder mehr lässt sich auf konservativem Wege durch eine gezielte Ernährung und Bewegung kaum mehr beseitigen.

Doch wie kann man Erwachsenen mit massivem Übergewicht, die bereits an den Folgeschäden wie Stoffwechselerkrankungen oder chronische Gelenkschäden leiden, helfen? Immer häufiger ist ein operativer Eingriff am Magen das Mittel der Wahl. Operationen wie Magenverkleinerungen mittels eines Schlauchmagens nehmen enorm zu. Längst haben sich Schwerpunktkliniken herausgebildet, die sich intensiv mit der Übergewichtstherapie beschäftigen. Die Chirurgie am Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen ist als einziges Zentrum in NRW als „Referenzzentrum für Adipositas- und Metabolische Chirurgie“ zertifiziert und führt über 500 Operationen im Jahr durch. 

 

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