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Staatssekretär Laumann besuchte zusammen mit CDU-Bundestagsabgeordneten Sven Volmering das Klinikum Vest

Karl-Josef Laumann, der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patienten, besuchte jetzt zusammen mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Sven Volmering das Klinikum-Vest am Standort in Recklinghausen. Hier informierte er sich nicht nur über das Medizinische Netz der KNAPPSCHAFT, über neue Möglichkeiten der interventionellen Kardiologie und die digitale Erfassung von Patientendaten. Er diskutierte zusammen mit der Ersten Direktorin der Knappschaft-Bahn-See Bettina am Orde sowie mit Klinikum-Vest-Geschäftsführer Peter Hutmacher und dem Ärztlichen Direktor am Klinikum, Prof. Dr. med. Holger Holthusen, die aktuelle Entwicklung der Krankenhauslandschaft in Nordrhein-Westfalen. „Die Baupauschale, die uns das Land gewährt, reicht bei weitem nicht aus“, erklärten am Orde und Hutmacher übereinstimmend, die hier ein strukturelles Problem in der dualen Finanzierung sehen.

Laumann lobte ausdrücklich die Zentren-Bildung am Klinikum-Vest. Nur durch diese Spezialisierung für die Behandlung bestimmter Krankheiten – zum Beispiel Adipositas, Parkinson, Brustkrebs – und durch größtmögliche Transparenz könne ein Krankenhaus erfolgreich sein. Zuvor hatte Bettina am Orde den Politiker ins Bild gesetzt über die Knappschaft-Bahn-See, ein Verbundsystem aus Kranken- und Pflegeversicherung mit einem eigenen Medizinischen Netz bestehend aus Krankenhäusern, Reha-Kliniken und Ärzten sowie gesetzlicher Rentenversicherung und Renten-Zusatzversicherung.

Peter Hutmacher verdeutlichte, dass das Klinikum Vest gut aufgestellt ist: So zählt das Klinikum an seinen Standorten in Recklinghausen und Marl (Paracelsus-Klinik) mit insgesamt 1.900 Mitarbeitern zu einem der größten Arbeitgeber der Region. An beiden Standorten werden jährlich 31.000 Patienten pro Jahr stationär versorgt. Dass das Klinikum Vest längst im digitalen Zeitalter angekommen ist, daran ließ Holger Holthusen keinen Zweifel. Als Beispiele führte der Ärztliche Direktor unter anderem die digitale Akte mittels digitaler Spracherkennung an. Ausdrücklich wies er den Minister auf die KTQ-Qualifizierung hin. „Wir sind unter den Top 20 der Krankenhäuser in Deutschland. Darauf sind wir sehr stolz.“ Stolz ist die Geschäftsführung auch auf die Elektronische Behandlungsinformation (eBI). Mit eBI betreibt die KNAPPSCHAFT im Verbundsystem ein Projekt, das eine Steigerung der Versorgungsqualität und Patientensicherheit in der Behandlung zwischen den niedergelassenen Ärzten und dem Krankenhaus ermöglicht. Die KNAPPSCHAFT stellt mit dem Einverständnis der Patienten den Krankenhäusern Daten zur Medikation, zu Diagnosen und KH Aufenthalten zur Verfügung. „Die Informationen dienen der Anamneseunterstützung bei der Aufnahme, dem Medikamentencheck und unterstützen im Entlassmanagement zwischen den Sektoren im ambulanten und stationären Bereich“, betonte Bettina am Orde.

Laumann war nicht allein ins Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen gereist. Neben Sven Volmering, war auch eine Stipendiatin aus dem Programm des Internationalen Parlaments-Stipendiums unter den Besuchern. Spannend dürften wohl für alle Gäste die Ausführungen von Prof. Dr. Cemil Özcelik, Chefarzt der Medizinische Klinik I: Kardiologie, Gastroenterologie und Diabetologie, über medizinische Eingriffe in der Kardiologie gewesen sein sowie ein Ausflug zu den beiden Linksherzkathetermessplätzen des Hauses, wo der Mediziner Funktionen und Möglichkeiten erläuterte. Von Seiten der KNAPPSCHAFT waren zudem für den Bereich Versorgungsmanagement/Competence Center elektronische Behandlungsinformation Christiane Vössing, Philip Gohmann, Markus Weiß und Marita Bergmaier zu Gast sowie Dennis Knoop, Leitung strategische IT / IT Projektleitung vom Klinikum Vest.

Als weitere Gäste wurden CDU-Landtagskandidat Benno Portmann (4.v.r) und CDU-Bundestagskandidat Michael Breilmann (5.v.r) begrüßt.

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