Femoro-acetabuläres Impingement (FAI)


Bei der Erkrankung liegt eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung des Hüftgelenkes vor, die unbehandelt zwangsläufig zum vorzeitigen Gelenkverschleiß führt. Ursächlich hierfür sind knöcherne Fehlkonfigurationen am Hüftkopf-Schenkelhalsübergang oder an der Hüftpfanne, teilweise auch in Kombination, verantwortlich.

CAM (Nockenwellen) Impingement


Fehlende Taillierung des Hüftkopf- Schenkelhalsüberganges durch knöcherne Auflagerungen (Bump).

Folgen: Der verbreiterte Hüftkopf- Schenkelhalsübergang wird insbesondere bei Beuge- Innenrotationsbewegungen in die Hüftpfanne gepresst. Durch erhöhte Druck- Scherbelastungen kommt es zwangsläufig zu einer schmerzhaften Schädigung des Hüftpfannenknorpels.

UnterpunktCAM

PINCER (Beißzangen-) Impingement

Verstärkte Umfassung des Hüftkopfes durch die knöcherne Hüftpfanne

Folgen: Der Bewegungsradius des Hüftgelenkes ist reduziert, es kommt zu einem schmerzhaften Anschlagphänomen des Hüftkopfschenkelhalsüberganges am Rand der Hüftpfanne.

Therapie des Femoroacetabulären (FAI) Impingementsyndroms

Den Eingriff führen wir über einen kleinen Schnitt im Leistenbereich durch. Das Durchtrennen von Muskeln ist bei dieser Technik in der Regel nicht erforderlich, die Weichteile werden durch Hacken beiseite gehalten. Durch die minimal invasive Operationstechnik werden die das Hüftgelenk umgebenden Weichteile geschont. Intraoperativer Blutverlust und postoperative Wundschmerzen können so reduziert und der Rehabilitationsverlauf begünstigt werden.

Durch die operative Abtragung der knöchernen Auflagerungen am Hüftkopf- Schenkelhalsübergang (CAM-Impingement) kann die natürliche Taillierung am Hüftkopfschenkelhalsübergang wieder hergestellt werden. Bei verstärkter Umfassung des Hüftkopfes durch die Hüftpfanne (PINCER-Impingement) erfolgt eine operative Reduktion des vorderen Hüftpfannenrandes.

Nach dem Eingriff ist eine Mobilisation an Gehstützen zur Entlastung des operierten Hüftgelenkes für ca. 6 Wochen erforderlich. Eine volle Belastbarkeit ist in der Regel nach 10-12 Wochen gegeben. 

UnterpunktTherapie

Abbildung: Postoperativer Zustand nach Abtragung der knöchernen Auflagerungen am Hüftkopf-Schenkelhalsübergang mit resultierender Retaillierung des Hüftkopf-Schenkelhalsüberganges

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Dr. med. Lars-Christoph Linke
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