Medizinisches Angebot - Fuß- und Sprunggelenk

Hallux valgus

Erklärung und Symptome
Unser Fuß ist eines der tragenden Elemente unseres Körpers. Er besteht aus 26 Knochen, insgesamt 33 Gelenken sowie 100 Bändern. Er ist dabei nicht nur allein für unsere Fortbewegung verantwortlich, sondern ermöglicht uns auch unsere Umwelt erst wahrzunehmen. Dabei trägt er über viele Jahrzehnte die immer schwerer werdende Last unseres Körpers.
Durch den vorgegebenen Bauplan ist er für diese Aufgabe perfekt vorbereitet. Probleme entstehen dann, wenn es Abweichungen gibt. Diese können entweder angeboren oder im Verlauf des Lebens erworben werden.

Beim sogenannten Hallux valgus, einer Achsabweichung der Großzehe im Großzehengrundgelenk nach außen, kommt es im Verlauf zu Schmerzen im Bereich des Großzehengrundgelenks (siehe Abb. 1).

Fuß 1
Zu Anfang kann nur ein Schmerz ohne eine Abweichung der Großzehe vorliegen. Im Verlauf schiebt sich der Großzeh dann mehr und mehr nach außen weg. Dadurch verstärken sich die Schmerzen (siehe Abb. 2).

Fuß2
Es kommt zu Druckstellen, mit zum Teil auch offenen Wunden oder auch Infektionen. Das Suchen nach geeignetem Schuhwerk wird zur Qual. Laufen und Stehen werden immer schwieriger, die Gehstrecke kann sich verringern. Ruhe- und Nachtschmerzen zusätzlich auftreten.

Ursachen
Die häufigste Ursache für einen Hallux valgus ist das Tragen des falschen Schuhwerks. Dabei kommt es aber auf die Dauer an. Insbesondere Frauen sind hiervon betroffen. Zum einen aufgrund des schwächeren Bindegewebes zum anderen aber aufgrund der Schuhmode.

Es werden auch vererbte Anlagen für einen Hallux valgus diskutiert, aber entscheidend ist, dass durch zu enges oder zu spitz zulaufendes Schuhwerk oder auch zu hohe Absatzschuhe (insbesondere Absätze über 3 cm) eine unnormale Stellung des Großzehs im Großzehengrundgelenk hervorgerufen wird.
Bei dann nun dauerhafter Fehlstellung kommt es im Verlauf zur Abweichung und Verbleib des Großzehs in dieser Fehlstellung. Zudem werden weitere Fehlstellungen wie Senk-Spreiz Füße oder Krallen- und Hammerzehen gefördert.

Erkennen
Wenn bei Ihnen längere Zeit solche Beschwerden vorliegen und sich nicht von alleine verringern, empfehlen wir den Besuch eines Orthopäden oder die Vorstellung in unserer Ambulanz.

Die klinische Diagnosestellung eines Hallux valgus ergibt sich meist schon durch einen ersten Blick auf den Fuß. Ferner gibt es aber verschiedene Untersuchungsmethoden um einen Hallux und auch andere Fehlstellungen zu bestätigen. Zudem werden auch sogenannte bildgebende Verfahren angewandt, diese sind:

  • Röntgen
  • ggf. Magnetresonanztomografie (MRT)

Konservative Behandlungsmethoden
Bei auftretenden Problemen empfiehlt es sich im Vorfeld schon geeignete Maßnahmen einzuleiten, um ein fortschreiten der Fehlstellung zu verringern.

Dabei liegt der erste und wichtigste Aspekt sicherlich im Wechsel des Schuhwerks auf flache, weite und ggf. auch weiche Schuhe.
Bei bestehender Weichteilschwellung um das Großzehengrundgelenk oder auch leichter Abweichung der Großzehe können das Tragen eines Zehenabstandshalters oder einer Hallux valgus Schiene hilfreich sein.

Eine gute Übung, die auch problemlos zu Haus auf der Couch oder der Arbeit angewandt werden kann, ist das Zügeltraining. Hierbei wird z.B. ein Gummiband zwischen beide Großzehen gespannt und dieses durch Zug der Großzehen gespannt. Hierbei wird der nach außen abgewichene Großzeh wieder in seine eigentliche Stellung gebracht. Das kann die entzündliche Begleitreaktion dämpfen und die Kapsel- und Muskulatur stärken.

Barfußlaufen und sogenanntes propriozeptives Training (Rollen des Fußes auf einen genoppten Ball) kräftigt generell das Fußgewölbe und die Fußmuskulatur. Hierdurch können insbesondere die begleitenden Fußfehlstellungen, wie z.B. ein Senk-Spreiz Fuß mitbehandelt werden.
Zusätzlich helfen bei begleitenden Fußfehlstellung Einlagen, die jedoch keine direkte Wirkung auf den Hallux valgus haben.

Ferner sind im Vorfeld aber auch mehrere sogenannte allgemeine konservative Therapieoptionen möglich. Diese sind z.B.:

  • Schmerzmittel
  • Infiltrationen
  • Krankengymnastik/Physiotherapie
  • Reizstrom
  • Ultraschall o- Röntgen-Tiefenbestrahlung
Es empfiehlt sich diese nicht einzeln, sondern in Kombination durchzuführen, um einen bestmöglichsten und langanhaltenden Effekt zu erzielen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Operative Behandlungsmethoden
Auch wenn vor einer Operation konservative Maßnahmen durchgeführt werden können und diese mitunter auch sinnvoll sind, können diese nicht das ursächliche Problem beseitigen.

Wenn also Ihre Beschwerden nach intensivierter konservativer Therapie sich nicht bessern oder eine schnelle Verschlechterung auftritt, empfiehlt sich eine operative Versorgung der Hallux Fehlstellung.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

 

Hallux rigidus / Großzehengrundgelenk-Arthrose

Erklärung und Symptome
Unser Fuß ist eines der tragenden Elemente unseres Körpers. Er besteht aus 26 Knochen, insgesamt 33 Gelenken sowie 100 Bändern. Er ist dabei nicht nur allein für unsere Fortbewegung verantwortlich, sondern ermöglicht uns auch unsere Umwelt erst wahrzunehmen. Dabei trägt er über viele Jahrzehnte die immer schwerer werdende Last unseres Körpers.
Durch den vorgegebenen Bauplan ist er für diese Aufgabe perfekt vorbereitet. Probleme entstehen dann, wenn es Abweichungen gibt. Diese können entweder angeboren oder im Verlauf des Lebens erworben werden.

Beim sogenannten Hallux rigidus kommt es im Verlauf zu einer Verschmälerung und Aufbrauch der Gelenksflächen des Großzehengrundgelenks (siehe Abb. 1).

Fuß 4

Diese sogenannte Großzehengrundgelenksarthrose führt im Verlauf zu immer stärker werdenden Schmerzen im Großzehengrundgelenk. Im Endstadium kann es zu einer kompletten Einsteifung des Gelenkes kommen. Ein vernünftiges Gangbild, im Sinne eines Abrollens über den Vorfuß und damit auch der Großzehe ist nicht mehr möglich.
Arthroseschmerzen kommen und gehen. Hierbei verringern sich die schmerzfreien Intervalle im Verlauf immer, bis ein Dauerschmerz vorherrscht. Bei einer Aktivierung des Arthroseschmerzes kann es zudem zu Schwellung, Überwärmungen und Rötungen des betroffenen Bereiches kommen.
Laufen und Stehen werden immer schwieriger, die Gehstrecke kann sich verringern. Ruhe- und Nachtschmerzen zusätzlich auftreten.

Ursachen
Die häufigste Ursache für einen Hallux rigidus ist das Vorhandensein eine Hallux valgus. Insofern ist das Tragen ungeeigneten Schuhwerks über einen langen Zeitraum betrachte mit der größte Risikofaktor.
Ferner können aber auch Durchblutungsstörungen des Knochens, sogenannte Osteonekrosen zu einer Schädigung der Knorpeloberfläche führen. Ebenso wie wiederholende Verletzungen des Großzehs oder des Fußes, wie z.B. bei Profi-Sportlern o. Laufsportarten die Knorpeloberflächen schädigen können.

Erkennen
Wenn bei Ihnen längere Zeit solche Beschwerden vorliegen und sich nicht von alleine verringern, empfehlen wir den Besuch eines Orthopäden oder die Vorstellung in unserer Ambulanz.

Die klinische Diagnosestellung eines Hallux rigidus ergibt sich meist schon durch einen ersten Blick auf den Fuß. Ferner gibt es aber verschiedene Untersuchungsmethoden um eine Großzehengrundgelenksarthrose zu bestätigen. Zudem werden auch sogenannte bildgebende Verfahren angewandt, diese sind:

  • Röntgen
  • ggf. Magnetresonanztomografie (MRT)
  • ggf. Computertomografie (CT)

Konservative Behandlungsmethoden
Bei auftretenden Problemen empfiehlt es sich im Vorfeld schon geeignete Maßnahmen einzuleiten, um ein fortschreiten der Erkrankung zu verringern.

Dabei liegt der erste und wichtigste Aspekt sicherlich im Wechsel des Schuhwerks auf flache, weite und ggf. auch weiche Schuhe.

Barfußlaufen und sogenanntes propriozeptives Training (Rollen des Fußes auf einen genoppten Ball) kräftigt generell das Fußgewölbe und die Fußmuskulatur. Hierdurch können insbesondere die begleitenden Fußfehlstellungen, wie z.B. ein Senk-Spreiz Fuß mitbehandelt werden.

Zusätzlich helfen bei begleitenden Fußfehlstellung Einlagen, die jedoch keine direkte Wirkung auf den Verschleiß haben, aber den Vorfuß entlasten und damit den Druck auf die Arthrosezone verringern können.

Ferner sind im Vorfeld aber auch mehrere sogenannte allgemeine konservative Therapieoptionen möglich. Diese sind z.B.:

  • Schmerzmittel
  • Infiltrationen
  • Krankengymnastik/Physiotherapie
  • Reizstrom
  • Ultraschall o- Röntgen-Tiefenbestrahlung
Es empfiehlt sich diese nicht einzeln, sondern in Kombination durchzuführen, um einen bestmöglichsten und langanhaltenden Effekt zu erzielen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Operative Behandlungsmethoden
Auch wenn vor einer Operation konservative Maßnahmen durchgeführt werden können und diese mitunter auch sinnvoll sind, können diese nicht das ursächliche Problem beseitigen.

Wenn also Ihre Beschwerden nach intensivierter konservativer Therapie sich nicht bessern oder eine schnelle Verschlechterung auftritt, empfiehlt sich eine operative Versorgung der Großzehengrundgelenksarthrose.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Hammer- und Krallenzehen

Erklärung und Symptome
Unser Fuß ist eines der tragenden Elemente unseres Körpers. Er besteht aus 26 Knochen, insgesamt 33 Gelenken sowie 100 Bändern. Er ist dabei nicht nur allein für unsere Fortbewegung verantwortlich, sondern ermöglicht uns auch unsere Umwelt erst wahrzunehmen. Dabei trägt er über viele Jahrzehnte die immer schwerer werdende Last unseres Körpers.
Durch den vorgegebenen Bauplan ist er für diese Aufgabe perfekt vorbereitet. Probleme entstehen dann, wenn es Abweichungen gibt. Diese können entweder angeboren oder im Verlauf des Lebens erworben werden.

Bei den sogenannten Hammer- oder Krallenzeh Fehlstellungen kommt es im Verlauf zu einer Veränderung in der Gelenksstellung (siehe Abb. 1). Hammerzehen sind hierbei häufiger.

Fuß 5

Hierbei sind bei der Hammerzehe Verkürzungen der Beugesehnen verantwortlich, mit aber noch beweglichem Endglied.

Bei der Krallenzehe ist die Überstreckung im Grundgelenk, mit Herausrutschen des Knochens aus der Gelenksfassung, einer sogenannten Luxation das Hauptproblem. Zusätzlich sind alle Gelenke der Zehe in Beugestellung, so dass die Zehe zuletzt am Endglied auf der Spitze geht, also der Form nach wie eine Kralle geformt ist.

Beide Fehlstellungen führen im Verlauf zu Schmerzen der betroffenen Zehen, mit möglicher Schwielenbildung an den prominenten Zehenanteilen. Diese können bei dauerhafter Reizung sich entzünden oder auch eröffnen, so dass neben der knöchernen Problematik auch eine Weichteilinfektion möglich ist.
Laufen und Stehen werden immer schwieriger, die Gehstrecke kann sich verringern. Ruhe- und Nachtschmerzen zusätzlich auftreten.

Entscheidend für den weiteren Verlauf ist, ob die Zehenfehlstellung noch flexibel ist, dass heißt die falsch stehende Zehe wieder in eine gerade Ausrichtung verschoben werden kann oder schon versteift ist.

Ursachen
Die häufigste Ursache für Hammer- oder Krallenzeh Fehlstellungen ist wie auch schon beim Hallux valgus das Tragen ungeeigneten. Ferner können aber auch muskuläre Dysbalancen der Füße zu der oben genannten Fehlstellung führen.

Bei Fehlstellungen, wie z.B. einem Hallux valgus, kommt es zu einer Verschiebung der Achse des Großzehs nach außen und damit auch zu einer Verdrängung der anliegenden Zehen (siehe auch Abb. 1 Bild Links). Dadurch werden diese aus dem Fußbett angehoben und in eine unnatürliche Stellung gebracht, was die Ausbildung der Fehlstellung begünstigt.
Aber auch andere Fußfehlstellung wie ein Ballenhohlfuß oder ein Senk-Spreiz Fuß können die Fehlstellungen begünstigen.

Bei einer Überlänge der Mittelfußköpfchen (siehe Abb. 2) werden die Zehen am Endglied, zum Beispiel durch ungeeignetes Schuhwerk, eingestaucht, was eine Krallenzehbildung, das heißt das Aufstauchen in die Krallenposition begünstigt.

Fuß 6
Mit dieser Überlänge verbunden sind aber auch Schmerzen im Bereich Fußsohle auf Höhe der Mittelfußköpfchen mit zum Teil auch erheblicher Schwielenbildung als Zeichen der erhöhten Druckbelastung.

Zuletzt sind angeborene neurologische Grunderkrankungen mit komplexer Auswirkung auf den gesamten Körper eine mögliche Ursache.

Erkennen
Wenn bei Ihnen längere Zeit solche Beschwerden vorliegen und sich nicht von alleine verringern, empfehlen wir den Besuch eines Orthopäden oder die Vorstellung in unserer Ambulanz.

Die klinische Diagnosestellung eines Hammer- oder Krallenzehe ergibt sich meist schon durch einen ersten Blick auf den Fuß. Ferner gibt es aber verschiedene Untersuchungsmethoden um eine Großzehengrundgelenksarthrose zu bestätigen. Zudem werden auch sogenannte bildgebende Verfahren angewandt, diese sind:

  • Röntgen
  • ggf. Magnetresonanztomografie (MRT)
Konservative Behandlungsmethoden
Bei auftretenden Problemen empfiehlt es sich im Vorfeld schon geeignete Maßnahmen einzuleiten, um ein fortschreiten der Erkrankung zu verringern.

Dabei liegt der erste und wichtigste Aspekt sicherlich im Wechsel des Schuhwerks auf flache, weite und ggf. auch weiche Schuhe.

Barfußlaufen und sogenanntes propriozeptives Training (Rollen des Fußes auf einen genoppten Ball) kräftigt generell das Fußgewölbe und die Fußmuskulatur. Hierdurch können insbesondere die begleitenden Fußfehlstellungen, wie z.B. ein Senk-Spreiz Fuß mitbehandelt werden.

Zusätzlich helfen bei begleitenden Fußfehlstellung polsternde Einlagen, Filzringe, Silikonpflaster oder auch Zehenepithesen, die eine sogenannte Redressierung der Zehenfehlstellung bewirken, das bedeutet eine gerade Achse herstellen. Wobei dies nur bei noch flexiblen Fehlstellungen möglich ist.

Ferner sind im Vorfeld aber auch mehrere sogenannte allgemeine konservative Therapieoptionen möglich. Diese sind z.B.:
  • Schmerzmittel
  • Krankengymnastik/Physiotherapie
  • Reizstrom
  • Ultraschall Bestrahlung
Es empfiehlt sich diese nicht einzeln, sondern in Kombination durchzuführen, um einen bestmöglichsten und langanhaltenden Effekt zu erzielen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Operative Behandlungsmethoden
Auch wenn vor einer Operation konservative Maßnahmen durchgeführt werden können und diese mitunter auch sinnvoll sind, können diese nicht das ursächliche Problem beseitigen.

Wenn also Ihre Beschwerden nach intensivierter konservativer Therapie sich nicht bessern oder eine schnelle Verschlechterung auftritt, empfiehlt sich eine operative Versorgung der Zehenfehlstellungen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Haglund-Exostose u. plantarer Fersensporn

Erklärung und Symptome
Unser Fuß ist eines der tragenden Elemente unseres Körpers. Er besteht aus 26 Knochen, insgesamt 33 Gelenken sowie 100 Bändern. Er ist dabei nicht nur allein für unsere Fortbewegung verantwortlich, sondern ermöglicht uns auch unsere Umwelt erst wahrzunehmen. Dabei trägt er über viele Jahrzehnte die immer schwerer werdende Last unseres Körpers.
Durch den vorgegebenen Bauplan ist er für diese Aufgabe perfekt vorbereitet. Probleme entstehen dann, wenn es Abweichungen gibt. Diese können entweder angeboren oder im Verlauf des Lebens erworben werden.

Bei der sogenannten Haglund Exostose sowie dem plantarem Fersensporn kommt es zu knöchernen Ausziehungen bzw. Anbauten an der Ferse (siehe Abb. 1).

Fuß 7

Hierbei sind bei der Haglund Exostose knöcherne Ausziehungen im Bereich des oberen Fersenbeins das Problem. Diese liegen in der Nähe des Achillessehnenansatzes und reizen die Sehne sowie den dazwischen liegenden Schleimbeutel. Es kommt zur sogenannten Achillodynie

Beim plantaren Fersensporn liegt die knöcherne Ausziehung im Bereich des unteren Fersenbeins. Diese drückt in die sogenannte Plantarfaszie, ein dicker und breiter Sehnenfächer, der zur Aufspannung des Fußgewölbes dient. Durch diese ständige Reizung kommt es zu einer Entzündung der Plantarfaszie, der sogenannten Plantarfasziitis.

Beide, Haglund Exostose und plantarer Fersensporn, führen im Verlauf zu Schmerzen im Bereich des Rückußes. Die Haglund Exostose mit Schmerzprojektion auf den Achillessehnenbereich, der Fersensporn mit Schmerzen im Bereich der Ferse und der Fußsohle.
Diese können bei dauerhafter Reizung das Laufen und Stehen immer schwieriger werden lassen, die Gehstrecke kann sich verringern. Ruhe- und Nachtschmerzen zusätzlich auftreten.

Ursachen
Die häufigste Ursache für Haglund Exostose und plantaren Fersenspor sind hohe Druckbelastungen wie z.B. bei Übergewicht oder sehr hoch gewachsenen Menschen. Aber auch sehr sportlich aktive Menschen neigen durch die ständige Druckbelastung des Fußes, z.B. bei Läufern, zu solchen knöchernen Ausziehungen.

Ferner sind es die Fußfehlbildungen, wie z.B. der Knick-Senk Fuß oder auch der Ballenhohlfuß, der durch seine fälschliche Gewölbestellung die Druckbelastung auf den Fuß umverteilt.

Erkennen
Wenn bei Ihnen längere Zeit solche Beschwerden vorliegen und sich nicht von alleine verringern, empfehlen wir den Besuch eines Orthopäden oder die Vorstellung in unserer Ambulanz.

Die klinische Diagnosestellung einer Haglund Exostose sowie eines plantaren Fersensporns ist keine Blickdiagnose. Vielmehr müssen andere Erkrankungen mit ausgeschlossen werden. Hierzu benötigen wir neben der klinischen Untersuchung sogenannte bildgebende Verfahren angewandt, diese sind:

  • Röntgen
  • Magnetresonanztomografie (MRT)
  • ggf. Computertomografie (CT)
Konservative Behandlungsmethoden
Bei auftretenden Problemen empfiehlt es sich im Vorfeld schon geeignete Maßnahmen einzuleiten, um ein fortschreiten der Erkrankung zu verringern.

Dabei liegt der erste und wichtigste Aspekt sicherlich im Wechsel des Schuhwerks auf flache, weite und ggf. auch weiche Schuhe. Bei sportlichen Patienten empfiehlt sich die umgehende Sportkarenz.

Zusätzlich helfen polsternde Einlagen sowie Einlagen zur Behandlung möglicher begleitender Fußfehlstellung. Dehnungsübungen der Ferse könne zudem lindern wirken.

Ferner sind im Vorfeld aber auch mehrere sogenannte allgemeine konservative Therapieoptionen möglich. Diese sind z.B.:
  • Schmerzmittel
  • Krankengymnastik/Physiotherapie
  • Reizstrom
  • Stoßwellentherapie
  • Ultraschall Bestrahlung
  • Radiofrequenztherapie
Es empfiehlt sich diese nicht einzeln, sondern in Kombination durchzuführen, um einen bestmöglichsten und langanhaltenden Effekt zu erzielen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Operative Behandlungsmethoden
Auch wenn vor einer Operation konservative Maßnahmen durchgeführt werden können und diese mitunter auch sinnvoll sind, können diese nicht das ursächliche Problem beseitigen.

Wenn also Ihre Beschwerden nach intensivierter konservativer Therapie sich nicht bessern oder eine schnelle Verschlechterung auftritt, empfiehlt sich eine operative Versorgung der Haglund Exostose sowie des plantaren Fersensporns.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Achillessehnenschmerzen und -ruptur

Osteochondrosis dissecans

Sprunggelenksarthrose und -Instabilität

Medizinisches Angebot - Fuß- und Sprunggelenk

Alt Tag

Erklärung und Symptome
Unser Fuß ist eines der tragenden Elemente unseres Körpers. Er besteht aus 26 Knochen, insgesamt 33 Gelenken sowie 100 Bändern. Er ist dabei nicht nur allein für unsere Fortbewegung verantwortlich, sondern ermöglicht uns auch unsere Umwelt erst wahrzunehmen. Dabei trägt er über viele Jahrzehnte die immer schwerer werdende Last unseres Körpers.
Durch den vorgegebenen Bauplan ist er für diese Aufgabe perfekt vorbereitet. Probleme entstehen dann, wenn es Abweichungen gibt. Diese können entweder angeboren oder im Verlauf des Lebens erworben werden.

Beim sogenannten Hallux valgus, einer Achsabweichung der Großzehe im Großzehengrundgelenk nach außen, kommt es im Verlauf zu Schmerzen im Bereich des Großzehengrundgelenks (siehe Abb. 1).


Hallux Valgus

Zu Anfang kann nur ein Schmerz ohne eine Abweichung der Großzehe vorliegen. Im Verlauf schiebt sich der Großzeh dann mehr und mehr nach außen weg. Dadurch verstärken sich die Schmerzen (siehe Abb. 2).

Hallux Valgus 2

Es kommt zu Druckstellen, mit zum Teil auch offenen Wunden oder auch Infektionen. Das Suchen nach geeignetem Schuhwerk wird zur Qual. Laufen und Stehen werden immer schwieriger, die Gehstrecke kann sich verringern. Ruhe- und Nachtschmerzen zusätzlich auftreten.

Ursachen
Die häufigste Ursache für einen Hallux valgus ist das Tragen des falschen Schuhwerks. Dabei kommt es aber auf die Dauer an. Insbesondere Frauen sind hiervon betroffen. Zum einen aufgrund des schwächeren Bindegewebes zum anderen aber aufgrund der Schuhmode.

Es werden auch vererbte Anlagen für einen Hallux valgus diskutiert, aber entscheidend ist, dass durch zu enges oder zu spitz zulaufendes Schuhwerk oder auch zu hohe Absatzschuhe (insbesondere Absätze über 3 cm) eine unnormale Stellung des Großzehs im Großzehengrundgelenk hervorgerufen wird.
Bei dann nun dauerhafter Fehlstellung kommt es im Verlauf zur Abweichung und Verbleib des Großzehs in dieser Fehlstellung. Zudem werden weitere Fehlstellungen wie Senk-Spreiz Füße oder Krallen- und Hammerzehen gefördert.

Erkennen
Wenn bei Ihnen längere Zeit solche Beschwerden vorliegen und sich nicht von alleine verringern, empfehlen wir den Besuch eines Orthopäden oder die Vorstellung in unserer Ambulanz.

Die klinische Diagnosestellung eines Hallux valgus ergibt sich meist schon durch einen ersten Blick auf den Fuß. Ferner gibt es aber verschiedene Untersuchungsmethoden um einen Hallux und auch andere Fehlstellungen zu bestätigen. Zudem werden auch sogenannte bildgebende Verfahren angewandt, diese sind:
  • Röntgen
  • ggf. Magnetresonanztomografie (MRT)
Konservative Behandlungsmethoden
Bei auftretenden Problemen empfiehlt es sich im Vorfeld schon geeignete Maßnahmen einzuleiten, um ein fortschreiten der Fehlstellung zu verringern.

Dabei liegt der erste und wichtigste Aspekt sicherlich im Wechsel des Schuhwerks auf flache, weite und ggf. auch weiche Schuhe.
Bei bestehender Weichteilschwellung um das Großzehengrundgelenk oder auch leichter Abweichung der Großzehe können das Tragen eines Zehenabstandshalters oder einer Hallux valgus Schiene hilfreich sein.

Eine gute Übung, die auch problemlos zu Haus auf der Couch oder der Arbeit angewandt werden kann, ist das Zügeltraining. Hierbei wird z.B. ein Gummiband zwischen beide Großzehen gespannt und dieses durch Zug der Großzehen gespannt. Hierbei wird der nach außen abgewichene Großzeh wieder in seine eigentliche Stellung gebracht. Das kann die entzündliche Begleitreaktion dämpfen und die Kapsel- und Muskulatur stärken.

Barfußlaufen und sogenanntes propriozeptives Training (Rollen des Fußes auf einen genoppten Ball) kräftigt generell das Fußgewölbe und die Fußmuskulatur. Hierdurch können insbesondere die begleitenden Fußfehlstellungen, wie z.B. ein Senk-Spreiz Fuß mitbehandelt werden.
Zusätzlich helfen bei begleitenden Fußfehlstellung Einlagen, die jedoch keine direkte Wirkung auf den Hallux valgus haben.

Ferner sind im Vorfeld aber auch mehrere sogenannte allgemeine konservative Therapieoptionen möglich. Diese sind z.B.:
  • Schmerzmittel
  • Infiltrationen
  • Krankengymnastik/Physiotherapie
  • Reizstrom
  • Ultraschall oder Röntgen-Tiefenbestrahlung
Es empfiehlt sich diese nicht einzeln, sondern in Kombination durchzuführen, um einen bestmöglichsten und langanhaltenden Effekt zu erzielen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Operative Behandlungsmethoden
Auch wenn vor einer Operation konservative Maßnahmen durchgeführt werden können und diese mitunter auch sinnvoll sind, können diese nicht das ursächliche Problem beseitigen.

Wenn also Ihre Beschwerden nach intensivierter konservativer Therapie sich nicht bessern oder eine schnelle Verschlechterung auftritt, empfiehlt sich eine operative Versorgung der Hallux Fehlstellung.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Erklärung und Symptome
Unser Fuß ist eines der tragenden Elemente unseres Körpers. Er besteht aus 26 Knochen, insgesamt 33 Gelenken sowie 100 Bändern. Er ist dabei nicht nur allein für unsere Fortbewegung verantwortlich, sondern ermöglicht uns auch unsere Umwelt erst wahrzunehmen. Dabei trägt er über viele Jahrzehnte die immer schwerer werdende Last unseres Körpers.
Durch den vorgegebenen Bauplan ist er für diese Aufgabe perfekt vorbereitet. Probleme entstehen dann, wenn es Abweichungen gibt. Diese können entweder angeboren oder im Verlauf des Lebens erworben werden.

Beim sogenannten Hallux rigidus kommt es im Verlauf zu einer Verschmälerung und Aufbrauch der Gelenksflächen des Großzehengrundgelenks (siehe Abb. 1).

Hallux rigidus
Diese sogenannte Großzehengrundgelenksarthrose führt im Verlauf zu immer stärker werdenden Schmerzen im Großzehengrundgelenk. Im Endstadium kann es zu einer kompletten Einsteifung des Gelenkes kommen. Ein vernünftiges Gangbild, im Sinne eines Abrollens über den Vorfuß und damit auch der Großzehe ist nicht mehr möglich.
Arthroseschmerzen kommen und gehen. Hierbei verringern sich die schmerzfreien Intervalle im Verlauf immer, bis ein Dauerschmerz vorherrscht. Bei einer Aktivierung des Arthroseschmerzes kann es zudem zu Schwellung, Überwärmungen und Rötungen des betroffenen Bereiches kommen.
Laufen und Stehen werden immer schwieriger, die Gehstrecke kann sich verringern. Ruhe- und Nachtschmerzen zusätzlich auftreten.

Ursachen
Die häufigste Ursache für einen Hallux rigidus ist das Vorhandensein eine Hallux valgus. Insofern ist das Tragen ungeeigneten Schuhwerks über einen langen Zeitraum betrachte mit der größte Risikofaktor.
Ferner können aber auch Durchblutungsstörungen des Knochens, sogenannte Osteonekrosen zu einer Schädigung der Knorpeloberfläche führen. Ebenso wie wiederholende Verletzungen der Großzehe oder des Fußes, wie z.B. bei Profi-Sportlern o. Laufsportarten die Knorpeloberflächen schädigen können.
 
Erkennen
Wenn bei Ihnen längere Zeit solche Beschwerden vorliegen und sich nicht von alleine verringern, empfehlen wir den Besuch eines Orthopäden oder die Vorstellung in unserer Ambulanz.

Die klinische Diagnosestellung eines Hallux rigidus ergibt sich meist schon durch einen ersten Blick auf den Fuß. Ferner gibt es aber verschiedene Untersuchungsmethoden um eine Großzehengrundgelenksarthrose zu bestätigen. Zudem werden auch sogenannte bildgebende Verfahren angewandt, diese sind:
  • Röntgen
  • ggf. Magnetresonanztomografie (MRT)
  • ggf. Computertomografie (CT)
Konservative Behandlungsmethoden
Bei auftretenden Problemen empfiehlt es sich im Vorfeld schon geeignete Maßnahmen einzuleiten, um ein fortschreiten der Erkrankung zu verringern.

Dabei liegt der erste und wichtigste Aspekt sicherlich im Wechsel des Schuhwerks auf flache, weite und ggf. auch weiche Schuhe.

Barfußlaufen und sogenanntes propriozeptives Training (Rollen des Fußes auf einen genoppten Ball) kräftigt generell das Fußgewölbe und die Fußmuskulatur. Hierdurch können insbesondere die begleitenden Fußfehlstellungen, wie z.B. ein Senk-Spreiz Fuß mitbehandelt werden.

Zusätzlich helfen bei begleitenden Fußfehlstellung Einlagen, die jedoch keine direkte Wirkung auf den Verschleiß haben, aber den Vorfuß entlasten und damit den Druck auf die Arthrosezone verringern können.

Ferner sind im Vorfeld aber auch mehrere sogenannte allgemeine konservative Therapieoptionen möglich. Diese sind z.B.:
  • Schmerzmittel
  • Infiltrationen
  • Krankengymnastik/Physiotherapie
  • Reizstrom
  • Ultraschall o- Röntgen-Tiefenbestrahlung
Es empfiehlt sich diese nicht einzeln, sondern in Kombination durchzuführen, um einen bestmöglichsten und langanhaltenden Effekt zu erzielen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Operative Behandlungsmethoden
Auch wenn vor einer Operation konservative Maßnahmen durchgeführt werden können und diese mitunter auch sinnvoll sind, können diese nicht das ursächliche Problem beseitigen.

Wenn also Ihre Beschwerden nach intensivierter konservativer Therapie sich nicht bessern oder eine schnelle Verschlechterung auftritt, empfiehlt sich eine operative Versorgung der Großzehengrundgelenksarthrose.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Erklärung und Symptome
Unser Fuß ist eines der tragenden Elemente unseres Körpers. Er besteht aus 26 Knochen, insgesamt 33 Gelenken sowie 100 Bändern. Er ist dabei nicht nur allein für unsere Fortbewegung verantwortlich, sondern ermöglicht uns auch unsere Umwelt erst wahrzunehmen. Dabei trägt er über viele Jahrzehnte die immer schwerer werdende Last unseres Körpers.
Durch den vorgegebenen Bauplan ist er für diese Aufgabe perfekt vorbereitet. Probleme entstehen dann, wenn es Abweichungen gibt. Diese können entweder angeboren oder im Verlauf des Lebens erworben werden.

Bei den sogenannten Hammer- oder Krallenzeh Fehlstellungen kommt es im Verlauf zu einer Veränderung in der Gelenksstellung (siehe Abb. 1). Hammerzehen sind hierbei häufiger.

Hammer Krallenzeh

Hierbei sind bei der Hammerzehe Verkürzungen der Beugesehnen verantwortlich, mit aber noch beweglichem Endglied.

Bei der Krallenzehe ist die Überstreckung im Grundgelenk, mit Herausrutschen des Knochens aus der Gelenksfassung, einer sogenannten Luxation das Hauptproblem. Zusätzlich sind alle Gelenke der Zehe in Beugestellung, so dass die Zehe zuletzt am Endglied auf der Spitze geht, also der Form nach wie eine Kralle geformt ist.

Beide Fehlstellungen führen im Verlauf zu Schmerzen der betroffenen Zehen, mit möglicher Schwielenbildung an den prominenten Zehenanteilen. Diese können sich bei dauerhafter Reizung entzünden oder auch eröffnen, so dass neben der knöchernen Problematik auch eine Weichteilinfektion möglich ist.
Laufen und Stehen werden immer schwieriger, die Gehstrecke kann sich verringern. Ruhe- und Nachtschmerzen zusätzlich auftreten.

Entscheidend für den weiteren Verlauf ist, ob die Zehenfehlstellung noch flexibel ist, dass heißt die falsch stehende Zehe wieder in eine gerade Ausrichtung verschoben werden kann oder schon versteift ist.

Ursachen
Die häufigste Ursache für Hammer- oder Krallenzeh Fehlstellungen ist wie auch schon beim Hallux valgus das Tragen ungeeigneten Schuhwerks. Ferner können aber auch muskuläre Dysbalancen der Füße zu der oben genannten Fehlstellung führen.

Bei Fehlstellungen, wie z.B. einem Hallux valgus, kommt es zu einer Verschiebung der Achse des Großzehs nach außen und damit auch zu einer Verdrängung der anliegenden Zehen (siehe auch Abb. 1 Bild Links). Dadurch werden diese aus dem Fußbett angehoben und in eine unnatürliche Stellung gebracht, was die Ausbildung der Fehlstellung begünstigt.
Aber auch andere Fußfehlstellung wie ein Ballenhohlfuß oder ein Senk-Spreiz Fuß können die Fehlstellungen begünstigen.

Bei einer Überlänge der Mittelfußköpfchen (siehe Abb. 2) werden die Zehen am Endglied, zum Beispiel durch ungeeignetes Schuhwerk, eingestaucht, was eine Krallenzehbildung, das heißt das Aufstauchen in die Krallenposition begünstigt.

Krallenzeh

Mit dieser Überlänge verbunden sind aber auch Schmerzen im Bereich Fußsohle auf Höhe der Mittelfußköpfchen mit zum Teil auch erheblicher Schwielenbildung als Zeichen der erhöhten Druckbelastung.

Zuletzt sind angeborene neurologische Grunderkrankungen mit komplexer Auswirkung auf den gesamten Körper eine mögliche Ursache.

Erkennen
Wenn bei Ihnen längere Zeit solche Beschwerden vorliegen und sich nicht von alleine verringern, empfehlen wir den Besuch eines Orthopäden oder die Vorstellung in unserer Ambulanz.

Die klinische Diagnosestellung eines Hammer- oder Krallenzehe ergibt sich meist schon durch einen ersten Blick auf den Fuß. Ferner gibt es aber verschiedene Untersuchungsmethoden um eine Großzehengrundgelenksarthrose zu bestätigen. Zudem werden auch sogenannte bildgebende Verfahren angewandt, diese sind:
  • Röntgen
  • ggf. Magnetresonanztomografie (MRT)
Konservative Behandlungsmethoden
Bei auftretenden Problemen empfiehlt es sich im Vorfeld schon geeignete Maßnahmen einzuleiten, um ein fortschreiten der Erkrankung zu verringern.

Dabei liegt der erste und wichtigste Aspekt sicherlich im Wechsel des Schuhwerks auf flache, weite und ggf. auch weiche Schuhe.

Barfußlaufen und sogenanntes propriozeptives Training (Rollen des Fußes auf einen genoppten Ball) kräftigt generell das Fußgewölbe und die Fußmuskulatur. Hierdurch können insbesondere die begleitenden Fußfehlstellungen, wie z.B. ein Senk-Spreiz Fuß mitbehandelt werden.

Zusätzlich helfen bei begleitenden Fußfehlstellung polsternde Einlagen, Filzringe, Silikonpflaster oder auch Zehenepithesen, die eine sogenannte Redressierung der Zehenfehlstellung bewirken, das bedeutet eine gerade Achse herstellen. Wobei dies nur bei noch flexiblen Fehlstellungen möglich ist.

Ferner sind im Vorfeld aber auch mehrere sogenannte allgemeine konservative Therapieoptionen möglich. Diese sind z.B.:
  • Schmerzmittel
  • Krankengymnastik/Physiotherapie
  • Reizstrom
  • Ultraschall Bestrahlung
Es empfiehlt sich diese nicht einzeln, sondern in Kombination durchzuführen, um einen bestmöglichsten und langanhaltenden Effekt zu erzielen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Operative Behandlungsmethoden
Auch wenn vor einer Operation konservative Maßnahmen durchgeführt werden können und diese mitunter auch sinnvoll sind, können diese nicht das ursächliche Problem beseitigen.

Wenn also Ihre Beschwerden nach intensivierter konservativer Therapie sich nicht bessern oder eine schnelle Verschlechterung auftritt, empfiehlt sich eine operative Versorgung der Zehenfehlstellungen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier


Erklärung und Symptome
Unser Fuß ist eines der tragenden Elemente unseres Körpers. Er besteht aus 26 Knochen, insgesamt 33 Gelenken sowie 100 Bändern. Er ist dabei nicht nur allein für unsere Fortbewegung verantwortlich, sondern ermöglicht uns auch unsere Umwelt erst wahrzunehmen. Dabei trägt er über viele Jahrzehnte die immer schwerer werdende Last unseres Körpers.
Durch den vorgegebenen Bauplan ist er für diese Aufgabe perfekt vorbereitet. Probleme entstehen dann, wenn es Abweichungen gibt. Diese können entweder angeboren oder im Verlauf des Lebens erworben werden.

Bei der sogenannten Haglund Exostose sowie dem plantarem Fersensporn kommt es zu knöchernen Ausziehungen bzw. Anbauten an der Ferse (siehe Abb. 1).

Halgund Exostose

Hierbei sind bei der Haglund Exostose knöcherne Ausziehungen im Bereich des oberen Fersenbeins das Problem. Diese liegen in der Nähe des Achillessehnenansatzes und reizen die Sehne sowie den dazwischen liegenden Schleimbeutel. Es kommt zur sogenannten Achillodynie.

Beim plantaren Fersensporn liegt die knöcherne Ausziehung im Bereich des unteren Fersenbeins. Diese drückt in die sogenannte Plantarfaszie, ein dicker und breiter Sehnenfächer, der zur Aufspannung des Fußgewölbes dient. Durch diese ständige Reizung kommt es zu einer Entzündung der Plantarfaszie, der sogenannten Plantarfasziitis.

Beide, Haglund Exostose und plantarer Fersensporn, führen im Verlauf zu Schmerzen im Bereich des Rückußes. Die Haglund Exostose mit Schmerzprojektion auf den Achillessehnenbereich, der Fersensporn mit Schmerzen im Bereich der Ferse und der Fußsohle.
Diese können bei dauerhafter Reizung das Laufen und Stehen immer schwieriger werden lassen, die Gehstrecke kann sich verringern. Ruhe- und Nachtschmerzen zusätzlich auftreten.

Ursachen
Die häufigste Ursache für Haglund Exostose und plantaren Fersenspor sind hohe Druckbelastungen wie z.B. bei Übergewicht oder sehr hoch gewachsenen Menschen. Aber auch sehr sportlich aktive Menschen neigen durch die ständige Druckbelastung des Fußes, z.B. bei Läufern, zu solchen knöchernen Ausziehungen.

Ferner sind es die Fußfehlbildungen, wie z.B. der Knick-Senk Fuß oder auch der Ballenhohlfuß, der durch seine fälschliche Gewölbestellung die Druckbelastung auf den Fuß umverteilt.

Erkennen
Wenn bei Ihnen längere Zeit solche Beschwerden vorliegen und sich nicht von alleine verringern, empfehlen wir den Besuch eines Orthopäden oder die Vorstellung in unserer Ambulanz.

Die klinische Diagnosestellung einer Haglund Exostose sowie eines plantaren Fersensporns ist keine Blickdiagnose. Vielmehr müssen andere Erkrankungen mit ausgeschlossen werden. Hierzu benötigen wir neben der klinischen Untersuchung sogenannte bildgebende Verfahren angewandt, diese sind:
  • Röntgen
  • Magnetresonanztomografie (MRT)
  • ggf. Computertomografie (CT)

Konservative Behandlungsmethoden
Bei auftretenden Problemen empfiehlt es sich im Vorfeld schon geeignete Maßnahmen einzuleiten, um ein fortschreiten der Erkrankung zu verringern.

Dabei liegt der erste und wichtigste Aspekt sicherlich im Wechsel des Schuhwerks auf flache, weite und ggf. auch weiche Schuhe. Bei sportlichen Patienten empfiehlt sich die umgehende Sportkarenz.

Zusätzlich helfen polsternde Einlagen sowie Einlagen zur Behandlung möglicher begleitender Fußfehlstellung. Dehnungsübungen der Ferse könne zudem lindern wirken.

Ferner sind im Vorfeld aber auch mehrere sogenannte allgemeine konservative Therapieoptionen möglich. Diese sind z.B.:
  • Schmerzmittel
  • Krankengymnastik/Physiotherapie
  • Reizstrom
  • Stoßwellentherapie
  • Ultraschall Bestrahlung
  • Radiofrequenztherapie

Es empfiehlt sich diese nicht einzeln, sondern in Kombination durchzuführen, um einen bestmöglichsten und langanhaltenden Effekt zu erzielen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Operative Behandlungsmethoden
Auch wenn vor einer Operation konservative Maßnahmen durchgeführt werden können und diese mitunter auch sinnvoll sind, können diese nicht das ursächliche Problem beseitigen.

Wenn also Ihre Beschwerden nach intensivierter konservativer Therapie sich nicht bessern oder eine schnelle Verschlechterung auftritt, empfiehlt sich eine operative Versorgung der Haglund Exostose sowie des plantaren Fersensporns.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier


Bei fortgeschrittenem, schmerzhaftem Verschleißleiden des oberen Sprunggelenkes kann die Implantation einer Sprunggelenkprothese helfen. Sprunggelenkprothesen weisen bei einer angegebenen Patientenzufriedenheit von 88 % Fünfjahresüberlebensraten von 98 % aus.

Die Röntgenbilder zeigen einen fortgeschrittenen Verschleiß des oberen Sprunggelenkes (Abb.1) und den Zustand nach erfolgter Implantation einer Sprunggelenkprothese (Abb 2).

Sprunggelenkprothese

Bei Ihnen wurde durch uns, durch Ihren Hausarzt oder Orthopäden ein Hallux valgus oder eine Fehlstellung im Bereich des ersten und zweiten Mittelfußstrahls erkannt.

Im nachfolgenden möchten wir Ihnen die Abläufe einer Hallux valgus Korrektur erläutern und in diesem Zusammenhang auf eventuelle Fragen Ihrerseits eingehen:

  • Was sollten Sie vor einer Operation tun?
  • Was geschieht während einer Operation?
  • Was passiert nach der Operation?
  • Was sind die Risiken einer Operation?
  • Noch offene Fragen?

Was sollten Sie vor einer Operation tun?
Die Versorgung der Hallux valgus Fehlstellung sollte unter den bestmöglichsten Bedingungen stattfinden. Was ist dahingehend zu beachten oder zu tun?
Die Haut sollte im Bereich des Operationsgebietes tadellos sein. Ferner muss aber auch die gesamte Oberfläche des Beines intakt sein. Chronische Geschwüre an den Unterschenkeln, offene Füße oder starke Pilzbesiedlungen der Füße oder Zehen sollten nicht vorliegen.
Wenn Sie blutverdünnende Medikamente einnehmen sollten diese pausiert werden. Dahingehend sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Hausarzt oder Kardiologen halten. Die Blutverdünner sind dann bestenfalls 7-10 Tage vor der Operation abzusetzen und gegen eine Thrombosespritze zu tauschen. Eine Ausnahme bildet das ASS (Aspirin). Hierunter kann eine Operation stattfinden.
Für den Fall, dass Sie Cortison-Präparate einnehmen, sollten diese bestenfalls über den Zeitraum der Operation sowie der Nachbehandlung pausiert werden. Die Einnahme von Cortison während der Operation kann zu Wundheilungsstörungen führen.
Ein paar Tage vor dem geplanten Aufnahmetermin erfolgen in unserer Ambulanz die notwendigen Vorbereitungen. Hierbei findet zum einen eine chirurgische und anästhesiologische Aufklärung statt. Ferner findet eine Blutentnahme statt sowie gegeben falls noch zusätzliche Untersuchungen (EKG, Röntgen). Diese Vorbereitungen starten ab 12:00 Uhr und können alles in allem 2-3 Stunden in Anspruch nehmen.

Was geschieht während einer Operation?
Ob bei Ihnen allein eine sogenannte Chevron-Osteotomie oder in Kombination mit einer basisnahen Umstellungsosteotomie erfolgen muss ermitteln wir anhand des Winkels zwischen dem ersten und zweiten Mittelfußknochen im Röntgen-Bild.
Dieser sogenannte Intermetatarsale Winkel sollte zur reinen Chevron-Osteotomie kleiner als 15° sein. Bei einem Winkel über 15° empfehlen wir die Kombination beider Eingriffe (siehe Abb. 1).

Chevron Osteo

Nach Abschluss aller Vorbereitungen werden Sie zu dem von Ihnen gewünschten Termin im ambulanten Operationszentrum (AOZ) um 07:00 Uhr aufgenommen.
In der Zeit von 07:00 - 07:45 Uhr besucht Sie der Operateur, bespricht noch einmal kurz den Eingriff und markiert das zu operierende Bein. Ihre genaue Position können Sie durch die Krankenschwestern erfahren.

Die Mitarbeiter des AOZ werden Sie dann über den Start Ihrer Operation informieren und Sie in den Operationstrakt bringen.

Dort angekommen werden Sie von den Narkoseärzten in Empfang genommen und weiter betreut. Je nach ausgewählter Narkoseform (Voll- oder Rückenmarksnarkose) wird diese entsprechend eingeleitet.

Hiernach erfolgt die Lagerung des zu operierenden Fußes. Hierzu gehört auch die Anlage einer sogenannten Blutsperre am Oberschenkel, damit in Blutleere operiert werden kann.

Chevron-Osteotomie:
Nach durchgeführter Hautwaschung und steriler Abdeckung erfolgt ein Hautschnitt im Bereich des ersten Zehenstrahls auf Höhe des Großzehengrundgelenks und zwischen dem ersten und zweiten Zehenstrahl (Siehe Abb. 2).

Chvron 1

Zunächst wird auf Höhe des körperfernen Anteils des ersten Mittelfußknochens ein V-geformter Schnitt angefertigt. Hierdurch kann der überstehende knöcherne Anteil des Mittelfußköpfchens, mitsamt dem Großzehengrundgelenk in Richtung Fußaußenseite geschoben werden.
Der V-förmig eingesägte Knochen wird dann bei korrekter Stellung mittels zweier Drähte fixiert und die überstehenden Knochenreste an der Fußinnenseite entfernt (Siehe Abb. 3). Zusätzlich wird die Gelenkkapsel gestrafft um die korrigierte Position zusätzlich zu fixieren.

Chvron 2

Hiernach erfolgen dann der Hautverschluss und die Anlage eines sterilen Wundverbands. Je nach Komplexität kann die gesamte Operation vom Hautschnitt bis zur Hautnaht ca. 30-45 Minuten dauern (siehe Abb. 4).

Vergleich

Basisnahe Umstellungsosteotomie:
Bei einer Fehlstellung von > 15° zwischen dem ersten und zweiten Mittelfußknochen, reicht eine alleinige Chevron-Osteotomie zur Korrektur der Hallux valgus Fehlstellung nicht aus. Daher muss bei diesen Fehlstellungen neben der Chevron-Osteotomie die basisnahe Umstellung des ersten Strahls zur Korrektur der Gesamtachse des ersten Strahls erfolgen.

Hierbei erfolgt zunächst auf Höhe des ersten Drittels des ersten Strahls ein Hautschnitt. Nach Freipräparation des Knochens wir der Knochen basisnah, das heißt in Nähe des Grundgelenks, durchtrennt und in eine korrekte Stellung gebracht. Hiernach werden dann die durchsägten Knochen mittels einer Platte und vier Schrauben fixiert (siehe Abb. 5).

Roentgen nach Versorgung

Im Anschluss erfolgt dann zur weiteren Korrektur die oben bereits geschilderte Chevron Osteotomie. Je nach Komplexität dauern beide Verfahren vom Hautschnitt bis zur Hautnaht ca. 45-60 Minuten.

Was passiert nach der Operation?
Die Nachbehandlung sieht bei beiden Eingriffsmöglichkeiten einen Krankenhausaufenthalt von ca. drei Tagen vor. Zudem erhalten Sie nach der Operation einen sogenannten Vorfußentlastungsschuh, der es Ihnen ermöglicht zeitnah wieder zu laufen, ohne die operierten Bereiche zu belasten. Das Hauptgewicht wird dabei auf die Ferse verlagert. Diese sollte für insgesamt 6 Wochen getragen werden. Zusätzlich erhalten sie eine Hallux Valgus Nachtschiene zur weiteren Korrektur der Kapselstrukturen.

Physiotherapie und Gehschulung an Unterarmgehstützen erfolgt auf der Station. Die Thromboseprophylaxe wird nach der Operation begonnen und sollte zudem auch bis zur Mobilisation ohne Gehstützen fortgeführt werden.

Zum Zeitpunkt der Entlassung erhalten Sie Ihre Papiere in mehreren Ausführungen. Eine Nachbehandlung im ambulanten Rahmen erfolgt in der Regel durch Ihren Orthopäden oder den Hausarzt.

Stellen Sie sich auf eine generelle Genesungszeit von bis zu drei Monaten ein.

Eine Entfernung des einliegenden Osteosynthesematerials kann bei sicherer knöcherner Durchbauung nach 4 Monaten durchgeführt werden.

Sprechstundentermine vereinbaren Sie hierzu unter der Telefonnummer 02365-90 2501 o. in unserer Fuß-Sprechstunde

Was sind die Risiken einer Operation?
Wie bei jeder Operation muss zwischen allgemeinen und speziellen Risiken unterschieden werden:

Allgemeine Risiken sind:
  • Gefäßverletzungen mit daraus resultierenden Blutungen und Blutergüssen <
  • Nervenverletzungen mit meist vorübergehenden Taubheitsgefühlen
  • Wundheilungsstörungen, die je nach Ausprägung mitunter eine Wundrevision mit sich bringen
  • Bewegungseinschränkungen durch Wundschmerz
  • Thrombosen und die daraus resultierende Lungenembolie bedingt durch die Immobilisierung

Spezielle Risiken sind:
Verletzungen von Knorpel- oder Knochenstrukturen
Ungenügende Knochenheilung mit Ausbildung von Falschgelenken (Pseudarthrose)
wiederkehrende Schmerzen und mögliche Folgeeingriffe

Noch offene Fragen?
Wir hoffen Ihre offenen Fragen geklärt zu haben. Falls Sie dennoch Fragen haben schreiben Sie sich diese auf und stellen Sie sie entweder in unserer Sprechstunde oder spätestens zum Zeitpunkt der Aufnahme auf unserer Station.

Sprechstundentermine vereinbaren Sie hierzu unter der Telefonnummer 02365-90 2501 o. in unserer Fuß-Sprechstunde

Bis dahin wünschen wir Ihnen alles Gute

Ihr Orthopädie-Team der Paracelsus-Klinik

Dr. med. Lars-Christoph Linke
Dr. med. Lars-Christoph Linke

Kontakt
Tel.: 02365 90-2501
Fax: 02365 90-2509
Paracelsus-Klinik Marl
Lipper Weg 11
45770

Terminvereinbarung:
Chefarztsekretariat
Jennifer Krol
Tel.: 02365 90-2501

Arzt-Arzt-Kontakt:
(8.00 - 15.00 Uhr,
nur für zuweisende Ärzte!)
Tel.: 02365 90-19333

Orthopädische Ambulanz:
Tel.: 02365 90-2540
Fax: 02365 90-2509

Orthopädische Stationen:
Station 5:
Tel.: 02365 90-2851

Station 7:
Tel.: 02365 90-2871
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