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Medizinisches Angebot - Schulter

Schulter-Impingement Syndrom

Erklärung und Symptome
Dieses sogenannte Schulter-Engpass oder Schulter-Enge Syndrom kann mit sehr starken Schmerzen im Schultergelenk verbunden sein, welche auch in den Oberarm oder den Nacken-Brustbereich ausstrahlen können.

Dies wird bei bestimmten Bewegungen, zum Beispiel bei Abspreizung des Arms, Überkopfarbeiten oder abrupten Bewegungen verstärkt, so dass der Oberarmkopf an das Schulterdach anschlägt (engl. Impingement = Zusammenstoß).
Es sind aber auch Schmerzen in der Nacht und in Ruhe möglich. Ein Schlafen auf der betroffenen Seite ist oft nicht mehr möglich.

Ursachen
Durch dieses zusammenstoßen oder anschlagen des Oberarmkopfes an das Schulterdach kommt es zu einer vermehrten Reizung der Sehnen sowie der Schleimbeutel.
Dieses verstärkt auf Dauer zum einen die Schmerzen. Zum anderen führt es aber auch zu einer fortschreitenden Schädigung insbesondere der Sehnen, die im Verlauf in ihrer Struktur geschädigt werden und reißen können.
Das wiederum fördert die Schmerzen und die Bewegungseinschränkung. Folge kann hierbei auch ein „einfrieren“, bzw. „einsteifen“ des Schultergelenks sein, bedingt durch eine massive Verklebung und Verkleinerung der Gelenkskapsel (sog. Frozen-Shoulder Syndrom).
Zum anderen kommt es aber auch zu einem hoch stehenden Oberarmkopf, da die geschädigte Muskulatur und die Kapsel diesen in seiner Position nicht mehr halten können. Das wiederum verstärkt auch das Anschlagen des Kopfes an das Schulterdach.

Patienten die beruflich viele Überkopfarbeiten durchführen müssen oder Sportler mit Überkopfbewegungen sind verstärkt betroffen. Dennoch leiden insgesamt ca. 10% der Bevölkerung an einem Schulter-Engpass Syndrom.

Erkennen
Wenn bei Ihnen längere Zeit solche Beschwerden vorliegen und sich nicht von alleine verringern, empfehlen wir den Besuch eines Orthopäden oder die Vorstellung in unserer Ambulanz.

Es gibt verschiedene Untersuchungsmethoden um den Verdacht eines Impingement-Syndroms zu bestätigen. Mitunter werden auch sogenannte bildgebende Verfahren angewandt, diese sind:

• Röntgen
• Kernspintomografie (MRT)
• Ultraschall

Die Bildgebung hilft uns zum einen unsere Diagnose zu bestätigen, zum anderen aber auch etwaige Begleitschädigungen wie Muskel-, Sehnen- oder Knorpelschädigungen im Vorfeld zu erkennen.

Konservative Behandlungsmethoden
Neben einer operativen Versorgung sind im Vorfeld mehrere sogenannte konservative Therapieoptionen möglich. Diese sind z.B.:

• Schmerzmittel
• Infiltrationen
• Krankengymnastik/Physiotherapie
• Reizstrom
• Ultraschall o- Röntgen-Tiefenbestrahlung

Es empfiehlt sich diese nicht einzeln, sondern in Kombination durchzuführen, um einen bestmöglichsten und langanhaltenden Effekt zu erzielen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Operative Behandlungsmethoden
Auch wenn vor einer Operation konservative Maßnahmen durchgeführt werden sollten und diese auch sinnvoll sind, können viele nicht das ursächliche Problem beseitigen.
Insbesondere bei starken mechanischen Einschränkungen, bei z.B. starkem Oberarmkopfhochstand oder auch bestehenden Muskel-/Sehneneinrissen können die begleitenden Symptome nicht gelindert werden.

Mitunter kommt es aber im Verlauf zu einer Zunahme der Beschwerden. In solchen Fällen kann durch eine Operation das ursächliche Problem besser behandelt werden.

Wenn also Ihre Beschwerden nach intensivierter konservativer Therapie sich nicht bessern oder eine schnelle Verschlechterung auftritt, empfiehlt sich eine operative Versorgung des Impingement-Syndroms und der eventuellen Begleiterscheinungen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Schultereckgelenks-Arthrose

Erklärung und Symptome
Beim sogenannten Verschleiß des Schultereckgelenks besteht ein Abrieb, bzw. eine nicht wiederherstellbare Zerstörung der Gelenksflächen zwischen Schlüsselbein und Schulterdach bzw. Schulterhöhe (lat. Acromion). Im Verlauf bedeutet das, dass Knochen auf Knochen reibt. Dies führt zu einer immer wiederkehrenden Entzündungsreaktion und dadurch zu Schmerzen.

Ähnlich wie beim Schulter-Impingement Syndrom sind starke Schmerzen, insbesondere im vorderen Schulterbereich, aber auch zum Teil ausstrahlende Schmerzen in den Oberarm oder den Nacken möglich.
Diese sind oft bewegungsabhängig und werden durch Belastung verstärkt. Oft kommt es im Verlauf durch die Schmerzen zu einer starken Einschränkung der Bewegungen, das Liegen auf der betroffenen Seite ist zudem auch sehr schmerzhaft.

Ursachen
Überwiegend sind es chronische Belastungen, wie z.B. Überkopfarbeiten, Überkopfwurfsportarten (z.B. Handball, Football), stärkere körperliche/sportliche Belastungen des Schultergelenks (z.B. Kraftsport) oder zurückliegende Unfälle, mit einem Sturz auf das Schultereckgelenk und einer daraus resultierenden Schultereckgelenkszerrung o. -sprengung (sog. Tossy- o. Rockwood-Verletzung).

Erkennen
Wenn bei Ihnen längere Zeit solche Beschwerden vorliegen und sich nicht von alleine verringern, empfehlen wir den Besuch eines Orthopäden oder die Vorstellung in unserer Ambulanz.

Es gibt verschiedene Untersuchungsmethoden um den Verdacht einer Schultereckgelenks-Arthrose zu bestätigen. Mitunter werden auch sogenannte bildgebende Verfahren angewandt, diese sind:

• Röntgen
• Kernspintomografie (MRT)
• Ultraschall

Die Bildgebung hilft uns zum einen unsere Diagnose zu bestätigen, zum anderen aber auch etwaige Begleitschädigungen wie Muskel-, Sehnen- oder Knorpelschädigungen im Vorfeld zu erkennen.

Konservative Behandlungsmethoden
Neben einer operativen Versorgung sind im Vorfeld mehrere sogenannte konservative Therapieoptionen möglich. Diese sind z.B.:

• Schmerzmittel
• Infiltrationen
• Krankengymnastik/Physiotherapie
• Reizstrom
• Ultraschall o- Röntgen-Tiefenbestrahlung

Es empfiehlt sich diese nicht einzeln, sondern in Kombination durchzuführen, um einen bestmöglichsten und langanhaltenden Effekt zu erzielen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Operative Behandlungsmethoden
Auch wenn vor einer Operation konservative Maßnahmen durchgeführt werden sollten und diese auch sinnvoll sind, können diese nicht das ursächliche Problem beseitigen.

Wenn also Ihre Beschwerden nach intensivierter konservativer Therapie sich nicht bessern oder eine schnelle Verschlechterung auftritt, empfiehlt sich eine operative Versorgung der Schultereckgelenksarthrose sowie der eventuellen Begleiterscheinungen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Einriss der Rotatorenmanschette

Erklärung und Symptome
Das Schultergelenk besitzt im menschlichen Körper den größten Bewegungsumfang, ist dabei aber auch das fragilste. So wird der Oberarmkopf im Schultergelenk nur über mehrere Muskeln und Sehnen in seiner Position festgehalten. Die sogenannte Rotatorenmanschette ist hierbei ein Gruppe aus vier Muskeln die einzeln und in Kombination diverse Funktionen übernehmen und das Gelenk stabilisieren (siehe Abb. 1 u. 2). Hierzu gehören der:

• Musculus supraspinatus (Obergrätenmuskel) Abspreizung
• Musculus infraspinatus (Untergrätenmuskel) Außenrotation
• Musculus subscapularis (Unterschulterblattmuskel) Innenrotation
• Musculus teres minor (kleiner Rundmuskel) Außenrotation u. Armrückführung

Sie umgeben das Schultergelenk vom Oberarmknochen bis zum Schulterblatt wie eine muskuläre Platte und schützen den Oberarmkopf vor dem herausrutschen aus der Gelenkspfanne.

Bei einer Verletzung dieser Muskelstrukturen können plötzlich starke einschießende Schmerzen im Schulterbereich auftreten, verbunden mit einem Verlust der Muskelfunktion. Diese kann anfangs zudem auch schmerzhaft eingeschränkt sein.
Sollte sich aber im Verlauf eine deutliche, im Seitenvergleich bestehende, Muskelfehlfunktion darstellen, also z.B. abnehmende Kraft, sollte eine Verletzung der Rotatorenmanschette konsequent ausgeschlossen werden.

Ursachen
Zum einen liegen viele Defekte der Rotatorenmanschette einer sogenannten degenerativen, also chronischen Ursache zu Grunde. Das bedeutet, dass im Verlauf die Muskulatur und die Sehnenansätze stetig geschädigt werden, bis die Schädigung zu einem vollständigen Defekt führen. Diese sind z.B.

• Schulter-Impingement Syndrom
• chronische Schultergelenks-Instabilität
• wiederkehrende Schultergelenks-Luxationen

Gerade beim Impingement Syndrom führt die Enge unterhalb des Schulterdachs zu einer zunehmenden Schädigung insbesondere des M. supraspinatus. Daraus resultiert wiederum eine Zunahme des Oberarmkopfhochstands, was die Enge zusätzlich fördert.

Andererseits sind es akute Verletzungen, die die Muskulatur und Sehnenansätze reißen lassen. Hierbei gibt es dann auch einen erinnerlichen Unfallmechanismus, z.B. einen Sturz auf die Schulter, den Arm oder beim Sport ein Griff in den Wurfarm.
Nach dem Unfall bestehen zum einen starke Schmerzen, aber auch meist eine sofortige Bewegungseinschränkung der Schulter, mit Verlust der Muskelfunktion.

Erkennen
Wenn bei Ihnen längere Zeit solche Beschwerden vorliegen oder akut aufgetreten sind und sich nicht von alleine verringern, empfehlen wir den Besuch eines Orthopäden oder die Vorstellung in unserer Ambulanz.

Es gibt verschiedene Untersuchungsmethoden um den Verdacht einer Rotatorenmanschettenruptur zu bestätigen. Mitunter werden auch sogenannte bildgebende Verfahren angewandt, diese sind:

• Röntgen
• Kernspintomografie (MRT)
• Ultraschall

Die Bildgebung hilft uns zum einen unsere Diagnose zu bestätigen, zum anderen aber auch etwaige Begleitschädigungen wie Muskel-, Sehnen- oder Knorpelschädigungen im Vorfeld zu erkennen.

Konservative Behandlungsmethoden
Neben einer operativen Versorgung sind im Vorfeld mehrere sogenannte konservative Therapieoptionen möglich. Insbesondere bei chronischen-degenerativen Verletzungen. Diese sind z.B.:

• Schmerzmittel
• Infiltrationen
• Krankengymnastik/Physiotherapie
• Reizstrom
• Ultraschall o- Röntgen-Tiefenbestrahlung

Es empfiehlt sich diese nicht einzeln, sondern in Kombination durchzuführen, um einen bestmöglichsten und langanhaltenden Effekt zu erzielen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Operative Behandlungsmethoden
Auch wenn vor einer Operation konservative Maßnahmen durchgeführt werden können und diese mitunter auch sinnvoll sind, können diese nicht das ursächliche Problem beseitigen.

Wenn also Ihre Beschwerden nach intensivierter konservativer Therapie sich nicht bessern oder eine schnelle Verschlechterung auftritt, empfiehlt sich eine operative Versorgung der Rotatorenmanschetten-Ruptur sowie der eventuellen Begleiterscheinungen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Verletzungen durch Schulterluxation

Erklärung und Symptome
Eine sogenannte Luxation bedeutet eine Auskugelung des Schultergelenks, bzw. des Oberarmkopfes aus der Gelenkspfanne. Hieraus resultiert eine sofortige schmerzhafte Bewegungseinschränkung des Schultergelenks und indirekt auch des betroffenen Armes. Begleitend kann es zu Kribbel- oder Taubheitsgefühlen im Schulter- oder Armbereich kommen.
Eine solche Luxation bedingt in den überwiegenden Fällen eine sofortige ärztliche Vorstellung und eine geschlossene Reposition. Hierbei wird in einer Kurznarkose der Arm unter Zug oder Drehbewegungen geführt, um den Oberarmkopf in die Gelenkspfanne zurückzuführen.

Folgen einer solchen Luxation sind mitunter diffus und bedürfen diverser Behandlungsstrategien. Folgeverletzungen sind mitunter:

• Rotatorenmanschettenrupturen
• sog. SLAP-Läsionen (Verletzung der oberen Knorpellippe am oberen Pfannenrand)
• sog. Bankert-Läsionen (Verletzung der unteren Knorpellippe am vorderen Pfannenrand)
• sog. Bankert-Frakturen (Bankert-Läsion mit knöchernem Abbruch der Pfanne)
• sog. Hill-Sachs Delle (Knorpel- oder Knochenschädigung des Oberarmkopfes)
• Oberarmkopf- oder Gelenkspfannenbrüche

Ursachen
Luxationen passieren meist in der Folge eines Sturzes auf den Arm oder in Folge eines Unfalls. Aber auch Patienten mit einer chronischen Instabilität des Schultergelenks können solche Luxationen ohne ein wesentliches auslösendes Ereignis provozieren. Diesen Patienten gelingt es dabei wiederum oft auch die Schulter wieder eigenständig einzurenken.

Erkennen
Eine Schulterluxation ist meist schon durch die Beschreibung des Unfallhergangs, das Verhalten des Patienten sowie der klinischen Untersuchung gut zu erkennen.
Unterstützend erfolgen hierbei auch Röntgen Aufnahmen, wobei sich auch bereits knöcherne Verletzungen (z.B. Hill-Sach-Läsion, Oberarmkopf- oder Glenoidfrakturen) erkennen lassen.

Um Verletzungen der Weichteile, also Knorpel, Muskulatur, Sehnen oder Gelenkslippe, zu erkennen ist die Durchführung einer Kernspintomografie (MRT) unabdingbar.

Konservative Behandlungsmethoden
Im Vergleich zu degenerativen-chronischen Schultererkrankungen sollten akute Verletzungen der Schulter erst nach durchgeführter Bildgebung und dem Ausschluss von Folgeverletzungen konservativ behandelt werden.

Ist dies der Fall, sollte nach einer entsprechenden Ruhigstellung des Schultergelenks (4-7 Tage), eine vorsichtige passive Krankengymnastik begonnen werden. Hierbei werden durch den Physiotherapeuten gezielte Bewegungen durchgeführt. Erst im Verlauf sollte auch eine aktive Bewegung des Schultergelenks erfolgen.
Unterstützend kann hierbei eine gezielte Schmerztherapie sein, wie auch die Anwendung von physikalischen Maßnahmen.

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Operative Behandlungsmethoden
Wenn Begleitverletzungen nach einer Schulterluxation nachgewiesen worden sind empfiehlt sich in den meisten Fällen eine rasche operative Versorgung, um Folgeschädigungen (z.B. Gelenksverschleiß, Schulterinstabilität oder auch bleibende Bewegungseinschränkungen) zu vermeiden.

Das operative Vorgehen richtet sich hierbei nach der nachgewiesenen Begleitverletzung.

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Schultersteife

Erklärung und Symptome
Eine Schultersteife oder auch sog. Frozen-Shoulder bedeutet eine zunehmende Bewegungseinschränkung des Schultergelenks, bis hin zu einer vollständigen Einsteifung. Man unterscheidet eine primäre und eine sekundäre Form. Die primäre Form unterteilt sich in drei Stadien:

• Initialstadium
• Einsteifungsstadium
• Lösungsstadium

Im Initialstadium kommt es reaktiv zunächst zu einer verstärkten Schleimbeutelentzündung, mit im Verlauf bestehender Kapselentzündung, die auch verkleben kann. Im Vordergrund stehen starke bewegungsabhängige Schmerzen sowie Ruheschmerzen ohne zunächst wesentliche Bewegungseinschränkungen.

Während des Einsteifungsstadiums lässt der Schmerz nach, die Bewegungseinschränkungen nehmen aber stark zu, bis mitunter zu einer vollständigen Aufhebung der Beweglichkeit.

Im Lösungsstadium bilden sich die entzündlichen Veränderungen allmählich zurück und die Beweglichkeit verbessert sich. Es kann sogar die fast volle Beweglichkeit wieder erlangt werden.
Allerdings kann der Krankheitsverlauf vom Initial- bis zum Lösungsstadium zwischen ein bis vier Jahre dauern.

Oft fällt den Patienten zunächst an Kleinigkeiten im Alltag auf, dass die Beweglichkeit des Schultergelenks nachlässt. Dabei ist zum Beispiel das Föhnen oder Kämmen der Haare, das Anziehen, das Holen von Gegenständen von hohen Regalen erschwert.

Ursachen
Die Gründe für eine Schultersteife sind sehr unterschiedlich und zum Teil auch noch nicht endgültig erforscht. Man unterscheidet eine primäre und eine sekundäre Form. Ursachen der primären Form sind nicht bekannt. Mögliche Ursachen für eine sekundäre Form können sein:

• langanhaltende Immobilität nach Verletzungen oder Operationen am Schultergelenk
• verkalkende Schleimbeutelentzündungen
• Impingement Syndrom
• Rotatorenmanschettenrupturen
• Gelenksverschleiß
• Störungen des Zellstoffwechsels

Oft bestehen bei der sekundären Form auch begleitende Faktoren wie z.B. eine Zuckererkankung (Diabetes), Schilddrüsenüber oder -unterfunktion sowie erhöhte Blutfette (Hypercholesterinämie).

Erkennen
Wenn bei Ihnen längere Zeit solche Beschwerden vorliegen oder akut aufgetreten sind und sich nicht von alleine verringern, empfehlen wir den Besuch eines Orthopäden oder die Vorstellung in unserer Ambulanz.

Es gibt verschiedene Untersuchungsmethoden um den Verdacht einer Schultersteife zu bestätigen. Mitunter werden auch sogenannte bildgebende Verfahren angewandt, diese sind:

• Röntgen
• Kernspintomografie (MRT)
• Ultraschall

Die Bildgebung hilft uns zum einen unsere Diagnose zu bestätigen, zum anderen aber auch etwaige Begleitschädigungen wie Muskel-, Sehnen- oder Knorpelschädigungen im Vorfeld zu erkennen.

Konservative Behandlungsmethoden
Neben einer operativen Versorgung sind im Vorfeld mehrere sogenannte konservative Therapieoptionen möglich. Insbesondere bei chronischen-degenerativen Verletzungen. Diese sind z.B.:

• Schmerzmittel
• Infiltrationen
• Krankengymnastik/Physiotherapie
• Reizstrom
• Ultraschall o- Röntgen-Tiefenbestrahlung

Es empfiehlt sich diese nicht einzeln, sondern in Kombination durchzuführen, um einen bestmöglichsten und langanhaltenden Effekt zu erzielen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Operative Behandlungsmethoden
Auch wenn vor einer Operation konservative Maßnahmen durchgeführt werden können und diese mitunter auch sinnvoll sind, können diese mitunter nicht das ursächliche Problem beseitigen.

Wenn also Ihre Beschwerden nach intensivierter konservativer Therapie sich nicht bessern oder eine schnelle Verschlechterung auftritt, empfiehlt sich eine operative Versorgung der Schultersteife sowie der eventuellen Begleiterscheinungen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Schulterarthrose

Erklärung und Symptome
Beim sogenannten Verschleiß des Schultergelenks besteht ein chronischer Aufbrauch der Knorpelüberzüge, bzw. eine nicht wiederherstellbare Zerstörung der Gelenksflächen zwischen Oberarmkopf und Gelenkspfanne. Im Verlauf bedeutet das, dass Knochen auf Knochen reibt.
Im Verlauf kommt es zu einer Entrundung des Oberarmkopfes sowie einer Abflachung der Gelenkspfanne, die wiederum in einer bleibenden Bewegungseinschränkung der Schulter resultiert.
Dies führt zu einer immer wiederkehrenden Entzündungsreaktion und dadurch zu Schmerzen.

Ähnlich wie beim Schulter-Impingement Syndrom sind starke Schmerzen, insbesondere im vorderen Schulterbereich, aber auch ausstrahlende Schmerzen in den Oberarm oder den Nacken möglich.
Diese sind oft bewegungsabhängig und werden durch Belastung verstärkt. Oft kommt es im Verlauf durch die Schmerzen zu einer starken Einschränkung der Bewegungen, das Liegen auf der betroffenen Seite ist zudem auch sehr schmerzhaft. Begleitend sind Schwellung, Überwärmung und Rötung des Gelenkes möglich.

Ursachen
Man unterscheidet generell zwei Formen der Schulterarthrose. Zum einen die primäre Form. Hier ist die Ursache unklar. Sie tritt im höheren Lebensalter auf, ohne dass besondere ursächliche Faktoren erinnerlich sind. Es wird z.B. eine familiäre Veranlagung vermutet.
Klar ist aber, dass das Gleichgewicht aus Knorpelauf und -abbau zu Gunsten des Abbaus umschlägt.

Bei der sekundären Arthrose sind eher Verletzungen der Schulter oder gewisse Grunderkrankungen die Ursache. Ursächliche Verletzungen der Schulter sind z.B. Brüche des Oberarmkopfes, wiederkehrende Schulterluxationen, Verletzungen der Rotatorenmanschette oder eine chronische Instabilität des Schultergelenks.
Grunderkrankungen wie z.B. Rheuma oder Gicht könne im Verlauf ebenfalls die Gelenksflächen zerstören und eine Arthrose begünstigen.

Erkennen

Wenn bei Ihnen längere Zeit solche Beschwerden vorliegen und sich nicht von alleine verringern, empfehlen wir den Besuch eines Orthopäden oder die Vorstellung in unserer Ambulanz.

Es gibt verschiedene Untersuchungsmethoden um den Verdacht einer Schulterarthrose zu bestätigen. Zudem werden auch sogenannte bildgebende Verfahren angewandt, diese sind:

• Röntgen
• Kernspintomografie (MRT), Computertomografie (CT)
• Ultraschall

Die Bildgebung hilft uns zum einen unsere Diagnose zu bestätigen, zum anderen aber auch etwaige Begleitschädigungen wie Muskel- oder Sehnenschädigungen im Vorfeld zu erkennen.

Konservative Behandlungsmethoden
Neben einer operativen Versorgung sind im Vorfeld mehrere sogenannte konservative Therapieoptionen möglich. Diese sind z.B.:

• Schmerzmittel
• Infiltrationen
• Krankengymnastik/Physiotherapie
• Reizstrom
• Ultraschall o- Röntgen-Tiefenbestrahlung

Es empfiehlt sich diese nicht einzeln, sondern in Kombination durchzuführen, um einen bestmöglichsten und langanhaltenden Effekt zu erzielen.

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier

Operative Behandlungsmethoden
Auch wenn vor einer Operation konservative Maßnahmen durchgeführt werden können und diese mitunter auch sinnvoll sind, können diese nicht das ursächliche Problem beseitigen.

Wenn also Ihre Beschwerden nach intensivierter konservativer Therapie sich nicht bessern oder eine schnelle Verschlechterung auftritt, empfiehlt sich eine operative Versorgung der Schulterarthrose.

Dr. med. Lars-Christoph Linke
Dr. med. Lars-Christoph Linke

Kontakt
Tel.: 02365 90-2501
Fax: 02365 90-2509
Paracelsus-Klinik Marl
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